Der Börsen-TagUS-Inflationsrate sinkt unerwartet
Der Inflationsdruck in den USA hat im März deutlicher als erwartet abgenommen. Wie das US-Arbeitsministerium mitteilte, sanken die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent und lagen um 2,4 (Vormonat: 2,8) Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Ökonomen hatten dagegen mit einem monatlichen Preisanstieg von 0,1 Prozent und einer Jahresteuerung von 2,6 Prozent gerechnet. Die Kernverbraucherpreise (ohne Energie und Lebensmittel) stiegen um 0,1 Prozent auf Monats- und um 2,8 (Vormonat: 3,1) Prozent auf Jahressicht. Ökonomen hatten eine monatliche Rate von 0,2 Prozent und eine Jahresrate von 3,0 Prozent erwartet.
Bastian Hepperle von Hauck Aufhäuser Lampe sagte dazu: "Aktuell lässt der Inflationsdruck auf der Oberfläche deutlich nach, im Kern bleibt die Teuerungsrate aber noch erhöht. Zollbedingte Preisüberwälzungseffekte dürften in den kommenden Monaten sichtbarer werden. Es ziehen dunklere Inflationswolken auf. Schmiert die US-Konjunktur nicht ab, wird die Fed trotz höherer Inflationsraten in Warteposition bleiben."