Der Börsen-TagUS-Jobmarkt brummt - mehr Menschen suchen Arbeit

Der Aufschwung am US-Arbeitsmarkt hält an - und WIE! Private Unternehmen und der Staat schufen laut US-Arbeitsministerium insgesamt 222.000 Stellen. Volkswirte hatten nur einen Stellenzuwachs um 174.000 erwartet!
Auch die Angaben für die beiden Vormonate wurden spürbar nach oben revidiert.
Weil immer mehr Menschen auf den Arbeitsmarkt strömen, stieg die Arbeitslosenquote im Juni gleichzeitig auf 4,4 von 4,3 Prozent. Die sogenannte Erwerbsquote - also der Anteil der Erwerbspersonen an der Gesamtheit der Bevölkerung im arbeitsfähigen Alter - stieg von 62,7 auf 62,8 Prozent.
Ein Wermutstropfen bleibt: das flaue Lohnwachstum. Die US-Stundenlöhne legten um 0,2 Prozent oder 0,04 Dollar auf 26,25 Dollar zu. Das ist etwas weniger, als erwartet.
Und was macht die Fed jetzt draus? Während am Arbeitsmarkt praktisch Vollbeschäftigung herrscht, hadert die US-Notenbank immer noch mit der niedrigen Inflation, die zuletzt sogar weiter nachgelassen hat.
Nach Ansicht von Ökonomen sind die Zahlen dennoch gut genug, um die US-Notenbank auf Kurs zu halten. "Die US-Notenbank wird an ihrem moderaten Zinserhöhungspfad festhalten können", sagt Thomas Gitzel, Chefökonom der VP Bank. "Die beobachtbare Skepsis an den Finanzmärkten, dass die Fed weitere Zinserhöhungen vorerst zurückstellen wird, dürfte verfehlt sein."
Tja, ob die Währungshüter sich daran halten werden? Kopfschmerzen sind programmiert.