Der Börsen-TagUS-Realeinkommen steigen - weniger Erstanträge - DAX-Gewinn verpufft

Die Bäume wachsen für den DAX nicht in den Himmel. Denn nach den US-Inflationsdaten kam eine nicht so befriedigende Nachricht. Die Realeinkommen in den Vereinigten Staaten sind nämlich im Juni gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent gestiegen. Wie das US-Arbeitsministerium mitteilte, war im Mai ein Anstieg um 0,4 Prozent zu verzeichnen. Das durchschnittliche Wocheneinkommen betrug den Angaben der Behörde zufolge im Juni saison- und inflationsbereinigt 383,49 US-Dollar nach 382,18 Dollar im Vormonat. Dieser Umstand erschwert die Bekämpfung der zu hohen Inflation.
Zudem sank die Zahl der Erstanträge auf Leistungen aus der US-Arbeitslosenversicherung in der Woche zum 6. Juli stärker als erwartet. Im Vergleich zur Vorwoche fiel die Zahl der Anträge auf saisonbereinigter Basis um 17.000 auf 222.000, wie das US-Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Volkswirte hatten einen Rückgang auf 236.000 vorhergesagt. Dementsprechend verlor der DAX wieder den größten Teil seines Gewinns und stieg nur noch um 0,2 Prozent auf 18.450 Punkte.