Der Börsen-TagUS-Vorgaben lasten schwer auf Asien-Kursen
Abwärts geht es mit den Börsen in Ostasien und Australien zum Wochenauftakt. Die US-Vorgaben belasten, wenngleich die Verluste in Ostasien nicht ganz so massiv ausfallen, wobei allerdings in Japan und in Südkorea feiertagsbedingt kein Handel stattfindet. Gut ausgefallene Arbeitsmarktdaten trotz der unvermindert straffen Geldpolitik hatten in den USA die Spekulation auf noch weiter und länger steigende Leitzinsen befeuert. Zudem hatte der Präsident der Fed von New York, John Williams, bekräftigt, dass weitere Zinserhöhungen notwendig sein werden, um die Inflation zurückzubringen. Dies könne den Leitzinssatz bis auf 4,5 Prozent steigen lassen. Gespannt warten die Teilnehmer in diesem Umfeld nun auf die US-Verbraucherpreise im späteren Wochenverlauf.
Shanghai handelt nach den Nationaltagsfeierlichkeiten erstmals seit einer Woche wieder. Hier hält sich die Börse mit einem Minus von 0,4 Prozent besonders in Grenzen, weil die Entwicklung der gesamten Vorwoche nachgeholt wird, die an den ersten Tagen noch massive Kaufbereitschaft verzeichnet hatte. Im Blick stehen laut Händlern die wieder zunehmende Covid-Gefahr und der bevorstehende Parteikongress, auf dem Präsident Xi Jiping für eine dritte Amtszeit gewählt werden soll.
In Hongkong werden mit einem Minus von 2,6 Prozent kräftige Verluste auf breiter Front verzeichnet. Am australischen Markt geht es um 1,4 Prozent nach unten.