Der Börsen-TagUSA wollen Freihandelsabkommen nicht verlängern
Anstelle einer Verlängerung des Freihandelsabkommen USMCA in seiner jetzigen Form wollen die USA den Wirtschaftspakt mit Mexiko und Kanada künftig jährlich überprüfen. US-Vertreter hätten dies auf einer virtuellen Konferenz mit ihren Kollegen der anderen Länder bekanntgegeben, teilte der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer mit. Washington bemängelte, dass die Belange von US-Bauern, Herstellern und Geschäften nicht ausreichend berücksichtigt würden.
Zugleich betonte ein hochrangiger US-Regierungsbeauftragter: "Die Vereinigten Staaten werden den Dialog mit Mexiko und Kanada gegebenenfalls fortsetzen, und während dieser Zeit bleibt das Abkommen in Kraft." Bei der Neugestaltung des Abkommens wolle die Regierung unter Präsident Donald Trump den Kongress einbeziehen.
Der neue Mechanismus sieht eine Maximallaufzeit von zehn Jahren vor, in denen sich die USA, Kanada und Mexiko auf eine Verlängerung um 16 Jahre einigen können. Trifft dies nicht zu, läuft das USMCA aus. Der US-Regierungsbeamte betonte, dass Trump zugleich die Möglichkeit habe, bei Bedarf früher aus dem Abkommen auszutreten. Am 20. Juli wollen sich die beteiligten Länder zu einer dritten Gesprächsrunde treffen.