Der Börsen-TagUkraine-Krieg spielt Hensoldt in die Karten
Hensoldt hat im abgelaufenen Jahr auch wegen des Ukraine-Kriegs Umsatz und operativen Gewinn prozentual zweistellig gesteigert sowie die Verschuldung gesenkt. Der Rüstungskonzern will eine höhere Dividende zahlen. Sie soll auf 0,30 Euro je Aktie steigen, ein Plus von 20 Prozent.
Nach vorläufigen Zahlen steigerte der SDAX- und TecDAX-Konzern 2022 den bereinigten operativen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (bereinigtes EBITDA) um 12 Prozent auf 292 Millionen Euro. Die entsprechende Marge verbesserte sich deutlich auf 20,4 Prozent von zuvor 19,4 Prozent. Der Umsatz stieg um 16 Prozent auf 1,707 Milliarden Euro.
Für das laufende Jahr rechnet Hensoldt mit moderatem Wachstum bei Auftragseingang und Umsatz. Das Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz soll zwischen 1,1 und 1,2 liegen, die bereinigte EBITDA-Marge vor dem Geschäft mit geringerem Wertschöpfungsanteil bei rund 19 Prozent.