Der Börsen-TagUnd jetzt schnell noch die 22.000
Das 1,4-Prozent-Minus vom Wochenstart ist ausgemerzt. Der DAX legte im gestrigen Geschäft 1,5 Prozent zu, schloss mit 21.902 Punkten und markierte zudem bei 21.921 Zählern ein neues Allzeithoch. Am Freitag vor einer Woche hatte der deutsche Börsenleitindex erstmals die 21.800er-Marke übersprungen. Ein weiterer Wochengewinn deutet sich also an.
Ob der erneute Rekord gelingt, entscheidet sich im Konjunkturdatensegment: Am Morgen richtet sich deshalb der Blick der Anleger zunächst nach Deutschland: Voraussichtlich mau ausfallende Daten zu Export und Produktion in Deutschland werfen ein Schlaglicht auf die schlechte Verfassung der Wirtschaft vor der Jahreswende. Experten erwarten, dass sowohl die Fertigung als auch der Export im Dezember um 0,6 Prozent zum Vormonat geschrumpft sein dürfte. 2024 brachte bereits das zweite Rezessionsjahr in Folge. Für das laufende Jahr erwarten viele Ökonomen allenfalls ein mageres Wachstum.
Am Nachmittag wandert der Fokus dann über den Atlantik, denn der dortige Stellenaufbau in den USA dürfte sich zu Jahresbeginn etwas abgeschwächt haben. Fachleute gehen davon aus, dass sich die Zahl der im Januar geschaffenenen Jobs unter dem Strich auf 170.000 verringert hat, nach 256.000 im Dezember. Die US-Notenbank, die neben Preisstabilität auch Vollbeschäftigung anstrebt, achtet genau auf diese Daten. Sie hat zuletzt eine Zinspause eingelegt. Senkungen sind laut führenden Währungshütern jedoch weiterhin ein Thema, sofern die Inflation abflaut und der Jobmarkt stabil bleibt.
Die komplette Terminübersicht für diese Woche finden Sie hier.