Der Börsen-Tag

Der Börsen-TagVirus-Sorgen belasten Rohstoffförderer

28.02.2020, 07:52 Uhr

Unsichere Bewegungen an den Devisenmärkten: Der Kurs des Euro pendelt vor dem Wochenende um die Marke bei 1,10 Dollar.

  • Am frühen Morgen notiert der Euro bei 1,1005 Dollar und damit nah am Vorabendniveau.

  • Den Referenzkurs hatte die Europäische Zentralbank (EZB) zuletzt am Donnerstagnachmittag auf 1,0964 Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9121 Euro.

  • Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,84995 britische Pfund, 120,46 japanische Yen und 1,0627 Schweizer Franken fest.

Nach wie vor dominieren die verschiedenen Einschätzungen zur Coronavirus-Epidemie die Finanzmärkte. Am Devisenmarkt steht der US-Dollar unter Druck, weil Spekulationen auf Zinssenkungen der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) zunehmen. Davon profitiert im Gegenzug der Euro, der in den vergangenen Tagen deutlich zugelegt hat. Gefragt sind außerdem als sicher bekannte Anlagehäfen wie der japanische Yen oder der Schweizer Franken.

Unter Druck stehen dagegen Währungen von Ländern, die stark in der Rohstoffproduktion engagiert sind wie Norwegen oder Russland. Hintergrund sind die befürchteten Konjunkturschäden durch die Virusausbreitung und der erwartete Nachfrageeinbruch im Rohstoffsektor. Starke Verluste verzeichnete am Freitagmorgen auch der neuseeländische Dollar, weil auch dort Spekulationen auf Zinssenkungen zunehmen.