Der Börsen-TagVirus und höhere US-Lagerbestände: Ölpreise gehen runter
Die Ölpreise sind im frühen Handel gesunken und haben damit an die Tendenz vom Vortag angeknüpft. Seit der Wochenmitte gehen sie wegen der Sorge vor den Folgen des Coronavirus, aber wegen des vergleichsweise deutlichen Anstiegs der US-Ölreserven. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 59,16 US-Dollar. Das waren 65 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte WTI fiel um 56 Cent auf 52,77 Dollar.
Gestern hatte die US-Regierung einen Anstieg der Lagerbestände an Rohöl um 3,5 Millionen Barrel gemeldet. Dies ist der stärkste Zuwachs seit Anfang November. Analysten wurden vom Ausmaß des Anstiegs überrascht. In der Regel belasten höhere US-Reserven die Ölpreise, weil sie ein Hinweis auf ein zu hohes Angebot oder eine geringe Nachfrage sein können.
Brent Rohöl