Der Börsen-TagWaffen statt Autoteile: Wechseln Conti-Mitarbeiter zu Rheinmetall?
Hunderte Angestellte des kriselnden Autozulieferers Continental könnten künftig zum Rüstungskonzern Rheinmetall wechseln. Die beiden DAX-Unternehmen unterzeichneten nach eigenen Angaben eine Absichtserklärung, um "den in den nächsten Jahren stark wachsenden Personalbedarf von Rheinmetall teilweise durch die von der Transformation betroffenen Beschäftigten von Continental zu decken". Eine derartige Zusammenarbeit könnte es an mehreren Standorten in Deutschland geben.
Konkrete Pläne gibt es den beiden Unternehmen zufolge bislang für Mitarbeitende des Continental-Werks im niedersächsischen Gifhorn. Der Autozulieferer will den Standort bis Ende 2027 schließen. Bis zu hundert Beschäftigte könnten Arbeit im 55 Kilometer entfernten Rheinmetall-Werk in Unterlüß finden. Dort investiert der Rüstungskonzern aktuell 300 Millionen Euro in den Aufbau einer neuen Artilleriefabrik.