Der Börsen-TagWall Street steckt "Korea-Schreck" gut weg

Der "Korea-Schreck" mit der Absage des Gipfeltreffens mit Nordkoreas Diktator Kim Jong Un durch US-Präsident Donald Trump scheint an der Wall Street halbwegs verdaut.
S&P 500Bereits am Vortag konnte man erkennen, dass Anleger nur kurz die Luft anhielten - zumal das nordkoreanische Regime am Willen zu einem Gipfeltreffen festhielt. Trumps jüngste Volte: Er ist auch nicht abgeneigt, das Treffen doch noch stattfinden zu lassen. Nun denn ...
Abseits von diesem Hickhack gilt die Aufmerksamkeit heute der US-Konjunktur. Und da sieht es beim Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter nicht so rosig aus.
Die Bestellungen fielen im April gegenüber dem Vormonat deutlicher als befürchtet. Im Verlauf steht die Revision der Verbraucherstimmung an. Darüber hinaus äußern sich auch mehrere Vertreter der Federal Reserve. US-Notenbankgouverneur Jerome Powell hat sich derweil bereits zu Wort gemeldet, aber keine Aussagen zur unmittelbaren Geldpolitik gemacht.
Der Dow-Jones-Index macht im frühen Geschäft Verluste größtenteils wieder gut, der Index notiert auf 24.799 Punkten. Während der S&P-500 noch leicht im Minus liegt, hat der Nasdaq-Composite ein Plus von 0,3 Prozent vorzuweisen.
Händler erwarten jedoch kein signifikantes Anspringen der Kauflaune, denn mit dem Feiertag am Montag wartet ein langes Wochenende auf die Anleger.