Der Börsen-Tag

Der Börsen-Tag Weniger Firmeninsolvenzen im Mai - mehr Verbraucher pleite

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(Foto: picture alliance / dpa)

Der rückläufige Trend bei der Zahl der Unternehmensinsolvenzen hat sich auch im Mai fortgesetzt. Laut Statistischem Bundesamt meldeten die deutschen Amtsgerichte 1116 beantragte Unternehmensinsolvenzen. Das waren 25,8 Prozent weniger als im Mai 2020. Angesichts der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie war die Insolvenzantragspflicht für überschuldete Unternehmen bis Ende 2020 ausgesetzt worden. Für Unternehmen, bei denen die Auszahlung von staatlichen Corona-Hilfen noch ausstand, wurde dies bis Ende April 2021 verlängert.

Ein deutliches Plus gab es im Mai indes erneut bei der Verbraucherinsolvenzen. 6159 Verbraucherinnen und Verbraucher stellten einen Insolvenzantrag, das waren 42,1 Prozent mehr als im Mai 2020. Hintergrund ist hierbei auch eine Neuregelung zur schrittweisen Verkürzung von Restschuldbefreiungsverfahren von sechs auf drei Jahre, die für Anträge ab dem 1. Oktober 2020 gilt. Sie ermöglicht den Betroffenen einen schnelleren wirtschaftlichen Neuanfang nach einem Insolvenzverfahren.

Quelle: ntv.de

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