Der Börsen-TagZooplus-Bieter tun sich zusammen
Im Bieterstreit um den Onlinehändler Zooplus haben sich die Konkurrenten zusammengetan: Der US-Investmentfonds Hellman & Friedman (H&F) und der schwedische Finanzinvestor EQT bieten nun zusammen 480 Euro pro Aktie - und damit zehn Euro mehr als zuletzt H&F allein, wie Zooplus mitteilte. Der Onlinehändler wird damit mit 3,7 Milliarden Euro bewertet.
Zooplus unterstütze das "verbesserte und finale Angebot", teilte das Unternehmen weiter mit. Es werde vom Investmentverhikel von H&F namens "Zorro Bidco" unterbreitet. H&F hatte erstmals im August für Zooplus geboten - damals 390 Euro pro Aktie.
Die Annahmefrist endet am 3. November um Mitternacht. Die Mindestannahmeschwelle liegt bei 50 Prozent plus eine Aktie. Sollte der Kauf gelingen, soll Zooplus danach von der Börse genommen werden.