Der Börsen-TagZwei Tech-Schwergewichte sind in Tokio gesucht
Die Aktienmärkte in Asien zeigen sich uneinheitlich. Während die Börse in Japan dank guter Unternehmenszahlen und der Hoffnung auf eine Lösung im Zollstreit mit den USA auf ein Rekordhoch zulegt, geben die meisten anderen wichtigen Handelsplätze nach. In Tokio legt der Nikkei-Index 2,2 Prozent auf 41.968,68 Punkte zu und der breiter gefasste Topix durchbricht erstmals die psychologisch wichtige Marke von 3000 Punkten und notiert 1,7 Prozent höher bei 3037,11 Zählern.
Für Auftrieb in Tokio sorgen vor allem gute Unternehmensergebnisse. Die Aktien der SoftBank Group schnellen um bis zu elf Prozent in die Höhe, nachdem der Technologie-Investor die Rückkehr in die Gewinnzone gemeldet hatte. Sony-Papiere gewinnen sechs Prozent. Während Toyota seine Gewinnprognose senkt, zeigen sich Sony und Honda zuversichtlicher. "Wir haben gerade den Höhepunkt der Berichtssaison hinter uns, und die bislang starken Ergebnisse tragen wesentlich zu den Gesamtgewinnen japanischer Aktien bei", sagt Maki Sawada, Aktienstratege bei Nomura Securities.
Dagegen verliert der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans 0,4 Prozent. Die Börse in Hongkong gibt um 0,6 Prozent nach. Der Shanghai Composite bleibt fast unverändert bei 3639,65 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen stagniert bei 4115,81 Punkten. Händler verweisen auf schwache Vorgaben der Wall Street, die am Vorabend nach anfänglichen Gewinnen im Minus geschlossen hatte.