Mittwoch, 21. März 2018: Der Börsen-Tag

Heute mit Diana Dittmer

17:57 Uhr
Fed-Chef Jerome Powell: Der Mann der Stunde.
Fed-Chef Jerome Powell: Der Mann der Stunde.(Foto: REUTERS)

Lauern auf den US-Zinsentscheid: Anleger halten Atem an

Vor dem Abschluss einer mit Spannung erwarteten US-Notenbanksitzung hat der Dax keine Richtung gefunden. Der deutsche Leitindex pendelte in einer engen Spanne um seinen Vortags-Schlusskurs und ging letztlich minimale 0,01 Prozent höher bei 12.309,15 Punkten aus dem Handel.

Chart

Der MDax der mittelgroßen Unternehmen verlor 0,17 Prozent auf 25 786,18 Punkte. Für den Technologiewerte-Index TecDax ging es um 0,43 Prozent auf 2666,17 Punkte bergab.

Dass die US-Notenbank Fed am frühen Mittwochabend (MEZ) im Rahmen ihres geldpolitischen Straffungskurses zum sechsten Mal die Zinsen anheben wird, galt als sicher.

Unter den Einzelwerten zogen im Dax am Nachmittag vor allem die Aktien der Deutschen Bank Aufmerksamkeit auf sich und erreichten bei 11,776 Euro einen neuen Tiefstand seit September 2016. Zuletzt gaben sie noch um rund 5 Prozent auf 12 Euro nach.

Chart

Finanzchef James von Moltke sprach auf einer Konferenz in London von deutlichem Gegenwind im Bereich Unternehmens- und Investmentbanking im ersten Quartal. Derweil verlangt der unter anderem für diese Sparte zuständige stellvertretende Vorstandschef Marcus Schenck Geduld. Die Trendwende der Bank sei eine Frage von mehreren Jahren.

Bayer-Aktien schlossen unverändert. Die EU-Wettbewerbshüter haben die milliardenschwere Übernahme des US-Saatgutproduzenten Monsanto erlaubt. Allerdings sind die Auflagen streng.

17:02 Uhr

Stillstand vor Fed-Entscheid - Facebook baut weiter ab

Die Indizes an der Wall Street dümpeln vor sich hin. Der Dow-Jones-Index notiert 0,4 Prozent im Plus, der S&P-500 0,3 Prozent. Anleger warten gespannt auf 19 Uhr deutscher Zeit, dann soll die Zinsentscheidung der US-Notenbank bekanntgegeben werden.

Chart

Während eine Anhebung des Leitzinses um 25 Basispunkte als sicher gilt, herrscht Unsicherheit über den weiteren Zinspfad in diesem Jahr: Wird es insgesamt drei oder vier Zinsschritte geben? Ob die Notenbanker diesbezüglich konkretere Signale senden werden, ist ungewiss, zumal es die erste Zinsentscheidung unter dem neuen Präsidenten Jerome Powell ist.

Bereits am Dienstag hatten die Experten von JP Morgan die Vermutung geäußert, dass die Währungshüter dem Markt ein "Geschenk" machen könnten. Denn angesichts der gestiegenen Volatilität und der negativen Stimmung könne schon ein leicht taubenhafter Ton ausreichen, um dem Markt Auftrieb zu verleihen.

Vorbörslich wurde die US-Leistungsbilanz für das vierte Quartal publiziert, deren Defizit etwas höher ausfiel als erwartet.

Bei den Einzelwerten setzt sich das Facebook-Debakel fort. Die Aktie verliert zunächst weitere 1,5 Prozent, nachdem sie bislang in dieser Woche fast 10 Prozent abgegeben hat. Kämpft sich dann aber auch ein Prozent zurück. Auslöser war der bekanntgewordene umfangreiche Datenmissbrauch durch das Datenanalyseunternehmen Cambridge Analytica. Börsianer befürchten nun, dass sich Facebook einer strafferen Regulierung unterziehen muss.

16:22 Uhr

Nach Rekordjahr: Porsche zahlt Mitarbeitern Super-Bonus

Die Rekorde in der Porsche-Bilanz lassen auch die Prämien für die Mitarbeiter des Autobauers in diesem Jahr noch einmal steigen.

Chart

9656 Euro gibt es zusätzlich, wie Unternehmen und Betriebsrat in Stuttgart mitteilten: 8600 Euro Prämie für besondere Leistung, 700 Euro Sonderbeitrag zur Altersvorsorge und dazu noch 356 Euro Jubiläumszahlung. Porsche feiert in diesem Jahr "70 Jahre Porsche Sportwagen" - der 356 war das erste Modell. Im Vorjahr hatte es in Anlehnung an den 911er eine Sonderzahlung in Höhe von insgesamt 9111 Euro gegeben.

Das Geld wird laut den Angaben an rund 23.000 Mitarbeiter der Porsche AG ausgezahlt, unabhängig von Tätigkeit und Hierarchie. Wer nicht Vollzeit arbeitet oder noch neu ist, bekommt allerdings nicht den vollen Betrag.

15:25 Uhr
Der Meister himself.
Der Meister himself.(Foto: picture alliance / dpa)

Frust über Facebook: Und wo ist Mark Zuckerberg?

Der Druck auf Mark Zuckerberg, zu den Datenskandalen bei Facebook Stellung zu beziehen, wächst. Nur wer schweigt? Zuckerberg.

Chart

Selbst die oberen Etagen des Unternehmens fordern laut CCN Tech, dass der Facebook-Mitbegründer offener mit den Vorwürfen umgeht. Und auch diesseits des Atlantiks rührt sich Unmut: Das EU-Parlament lädt Zuckerberg ein, sich zu erklären. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier stimmt ebenfalls ein - wenn auch ohne Facebook namentlich zu erwähnen.

"Die großen Plattformen im Internet mit ihren Hunderten Millionen von Nutzern machen es möglich, dass Falschinformationen und Verschwörungstheorien heute in Windeseile verbreitet und massenhaft 'geteilt' werden", sagte Steinmeier in Berlin. "Es sind Parallelwelten entstanden, in denen die Selbstbestätigung durch den Austausch mit Gleichgesinnten vorherrscht und alles ausgeblendet wird, was der eigenen Sichtweise widerspricht."

Die Message scheint angekommen: Zuckerberg will sich offenbar in Kürze öffentlich zu dem Datenskandal äußern, der den Konzern derzeit erschüttert. Laut US-Portal Aixos wird Zuckerberg in den kommenden 24 Stunden eine Stellungnahme abgeben.

Hier mehr zur Brisanz des jüngsten Skandals.

Und lesen Sie hier, wie unsere digitalen Spuren verwertet werden.

Erste Investoren nehmen den einst so erfolgsverwöhnten Internetkonzern übrigens jetzt in die Zange. Sie reichten wegen des massiven Kursverfalls der Aktie vor einem Bundesgericht in San Francisco Klage eingereicht. Der Vorwurf wiegt schwer: Irreführung beim Thema Datenschutz.

14:38 Uhr
OHB meldet Rekordzahlen für 2017.
OHB meldet Rekordzahlen für 2017.(Foto: dpa)

Raumfahrtkonzern OHB: Marsmission füllt Auftragsbücher

Der Bau von Satelliten und die Beteiligung an einer Marsmission bescheren dem Bremer Raumfahrtkonzern OHB volle Auftragsbücher. Der Auftragsbestand lag Ende vergangenen Jahres bei 2,4 Milliarden Euro und damit um mehr als die Hälfte höher als ein Jahr zuvor. Der Umsatz kletterte um rund 18 Prozent auf 826 Millionen Euro.

Chart

OHB fertigt einen Großteil der Satelliten für das europäische Navigationssystem Galileo. Im vergangenen Jahr erhielt das Unternehmen auch einen 400 Millionen Euro schweren Auftrag der Bundesrepublik Deutschland für ein Satellitensystem zur weltweiten elektro-optischen Aufklärung.  Auch am zweiten Teil der "ExoMars"-Mission der europäischen Weltraumorganisation Esa und der russischen Raumfahrtagentur Roskosmos ist OHB beteiligt.

13:45 Uhr

Robuste Nachfrage: Neue Details zum DWS-Börsengang

Ehe die Orderbücher für den Teilbörsengang der Deutsche-Bank-Tochter DWS geschlossen werden, wurde nun die Preisspanne eingegrenzt. Insider melden eine robuste Nachfrage nach den Papieren.

Chart

Laut der begleitenden Banken werden die DWS-Aktien voraussichtlich zu einem Preis von je 32 bis 33 Euro ausgegeben. Damit würde der Ausgabepreis in der Mitte der ursprünglich angepeilten Spanne von 30 bis 36 Euro je Anteilsschein liegen.

Der Vermögensverwalter kommt damit auf einen Börsenwert zwischen 6,4 und 6,6 Milliarden Euro. Die Deutschen Bank, die maximal ein Viertel der DWS-Anteile abgeben will, kann mit dem Verkauf zwischen 1,28 und 1,65 Milliarden Euro erlösen.

Die DWS-Aktien werden laut Marktkreisen vor allem von ausländischen Anlegern gezeichnet. "Das Interesse aus dem Inland ist gering", sagt ein Händler. Vermutlich orientierten sich die ausländischen Anleger stärker an Peers wie Blackrock oder Schroders. "Verglichen mit ihnen ist die DWS moderat bewertet", sagt ein Marktteilnehmer.

12:58 Uhr

Deutsche Börse droht fette Strafe

Die verpatzte Kommunikation beim Chefwechsel Ende vergangenen Jahres könnte für die Deutsche Börse teuer werden. Möglicherweise gab es einen Verstoß gegen die Veröffentlichungspflichten

Chart

Laut einer Sprecherin der Finanzaufsicht Bafin liegt der Fall beim Referat für Ordnungswidrigkeiten, das Strafzahlungen verhängen kann. Der Ausgang der Prüfung sei offen.

Bei der Untersuchung geht es darum, ob das Unternehmen bereits zu dem Zeitpunkt über die Personalie hätte kommunizieren müssen, als das Bewerberfeld für die Nachfolge des über eine Insideraffäre gestolperten Ex-Chefs Carsten Kengeter auf zwei Kandidaten eingeengt wurde.

12:36 Uhr

Wirtschaftsverband: Im Konflikt mit den USA gegenhalten

Im Handelsstreit mit den USA stellt sich der europäische Wirtschaftsverband Business Europe klar hinter die Drohung mit Gegenmaßnahmen. "Wir halten die Haltung der EU-Kommission für richtig", sagt der Generaldirektor des Verbands, Markus Beyrer, in Brüssel.

Trump first.
Trump first.(Foto: picture alliance / Evan Vucci/AP)

Man hoffe immer noch auf eine Ausnahme von den von US-Präsident Donald Trump angekündigten Strafzöllen auf Stahl und Aluminium für die gesamte Europäische Union, fügte er hinzu. Doch selbst wenn die US-Regierung dies zusage, sollte die EU Beschwerde bei der Welthandelsorganisation WTO einlegen. Denn die US-Maßnahmen entsprächen nicht den WTO-Regeln.

Niemand habe ein Interesse an einer Eskalation. "Aber es stellt sich die Frage, ob es langfristig hilfreich ist, die andere Wange auch noch hinzuhalten", sagt Beyrer.

Zum Stand der Dinge an der Zollfront ein Beitrag der TV-Kollegen:

Video

 

12:08 Uhr

Kieler Institut warnt: Deutsche Wirtschaft überhitzt

Die deutsche Wirtschaft läuft auf Hochtouren ...

Die Konjunktur brummt ...
Die Konjunktur brummt ...(Foto: dpa)

Das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) erhöht seine Wachstumsprognose für das nächste Jahr deshalb um 0,1 Punkte auf 2,3 Prozent. Gleichzeitig warnt es vor einer Überhitzung der Konjunktur. Für das laufende Jahr ließen die Kieler Wirtschaftsforscher ihre Vorhersage von 2,5 Prozent Wachstum unverändert.

"Die Frage ist derzeit weniger, wo sieht man Anzeichen einer Überhitzung in der Wirtschaft, sondern eher, wo sieht man noch keine", sagte der Leiter des Prognosezentrums des Instituts, Stefan Kooths.

Zuwächse der Wirtschaftsleistung seien immer mehr durch Kapazitätsengpässe begrenzt, heißt es in der Prognose. Die Kapazitäten der Industrieunternehmen seien mehr als ausgelastet; sie nehmen mehr Aufträge an, als sie bewältigen können.

Aber nicht nur in Deutschland brummt die Konjunktur. Die Weltwirtschaft insgesamt steckt in einer "synchronen Expansionsphase", wie es auf Fachchinesisch heißt: Was kompliziert klingt, bedeutet schlicht, dass die Wirtschaft rund um den Globus wächst. Hier mehr

11:54 Uhr
Just watching ...
Just watching ...(Foto: REUTERS)

Zins-Spekulationen treiben Pfund Sterling an

Wegen Spekulationen auf eine baldige Zinserhöhung der Bank von England (BoE) steigen Anleger beim Pfund Sterling ein.

Chart

Die britische Währung verteuert sich am binnen Minuten auf 1,4075 von 1,4021 Dollar. Britische Staatsanleihen werfen Investoren dagegen aus ihren Depots, was die Rendite der zweijährigen Titel auf ein Drei-Jahres-Hoch von 0,941 Prozent treibt.

Dem Statistikamt ONS zufolge legten die Löhne in Großbritannien im Februar um 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu. Das ist der stärkste Anstieg seit September 2015. Das schürt Erwartungen, die BoE könnte die FInanzmärkte im Anschluss an ihre geldpolitischen Beratungen am Donnerstag auf eine Zinserhöhung im Mai einstimmen.

11:09 Uhr

BMW überweist eine Milliarde an Quandt-Geschwister

Die Geschwister Stefan Quandt und Susanne Klatten bekommen von BMW in Kürze 1,12 Milliarden Euro aufs Konto überwiesen.

Chart

Der Autokonzern machte im vergangenen Jahr 8,7 Milliarden Euro Gewinn. Nach dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat sollen 30 Prozent davon als Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet werden. 

Stefan Quandt besitzt 25,8 Prozent der Stammaktien und erhält nach der Hauptversammlung 622 Millionen Euro Dividende, seine Schwester Susanne Klatten bekommt für ihre 20,9 Prozent der Anteile 504 Millionen Euro.

Vorstandschef Harald Krüger bekommt für seine Arbeit zehn Prozent mehr Einkommen - seine Vergütung wurde auf 8,295 Millionen Euro erhöht. Aber BMW zeigt sich auch gegenüber den gut 80.000 anderen Mitarbeitern in Deutschland großzügig: Ein BMW-Facharbeiter bekommt 9455 Euro Erfolgsbeteiligung - deutlich mehr als die Beschäftigten bei Mercedes und Audi.

10:40 Uhr

Spotify-Boss kann Milliarden bei IPO einnehmen

Der Chef des weltgrößten Musik-Streamingdienstes Spotify, Daniel Ek, könnte durch den Börsengang seines Unternehmens um bis zu zwei Milliarden Dollar reicher werden. Derzeitige Anteilseigner können zum Börsenstart an der New York Stock Exchange am 3. April bis zu 55,7 Millionen Stammaktien verkaufen, wie aus einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC hervorgeht.

Die Bosse Rücken an Rücken: Martin Lorentzon (l) und Daniel Ek.
Die Bosse Rücken an Rücken: Martin Lorentzon (l) und Daniel Ek.

Der 35-jährige Ek selbst könne bis zu 15,8 Millionen Aktien auf den Markt werfen. Gemessen an den am Privatmarkt verlangten Preisen ist dieses Paket zwischen 775 Millionen Dollar und zwei Milliarden Dollar wert. Unklar ist, ob Ek letztlich auch diese Zahl an Anteilsscheinen veräußern will. Der Schwede sowie Mitgründer Martin Lorentzon halten mehr als 80 Prozent der Stimmrechte.

10:16 Uhr

Bitcoin meldet sich zurück

Die Bitcoin-Kurve schlägt wieder nach Norden aus. Am Morgen erreicht der Kurs auf der führenden Handelsplattform Bitsamp bei 9129 Dollar den höchsten Stand seit einer Woche.

Chart

Damit kann der Bitcoin an die Erholung seit Montag anknüpfen. Am Wochenende war der Kurs unter 8000 Dollar gefallen. Marktbeobachter erklären die jüngste Kurserholung mit dem Treffen der Finanzminister und Notenbankchefs führender Industrie- und Schwellenländer (G20) in Argentinien. Diese hatten in Buenos Aires zwar erklärt, dass sie Kryptowährungen wie den Bitcoin aufmerksam beobachten werden. Konkrete Maßnahmen zur Regulierung wurden auf dem Treffen aber nicht beschlossen.

Seit Beginn des Jahres ist der Kurs des Bitcoin stark gesunken. Es ging etwa 35 Prozent nach unten. Auf Jahresicht notiert die Cyberwährung allerdings immer noch mit über 700 Prozent im Plus!

09:55 Uhr
Bullen und Bären geben sich nichts an diesem Morgen.
Bullen und Bären geben sich nichts an diesem Morgen.(Foto: picture alliance / Boris Roessle)

Premiere für Fed-Chef Powell - Kurs-Turbulenzen?

Der deutsche Leitindex kommt vor US-Zinsentscheid nicht vom Fleck. Der Dax startet 0,2 Prozent fester bei 12.334 Zählern, gibt kurz darauf aber alle Gewinne wieder ab.

Chart

Die Investoren gehen keine großen Risiken ein, denn am Abend nach den Ergebnissen der Notenbanksitzung müsse mit Turbulenzen an den Börsen gerechnet werden, prognostizierte Milan Cutkovic, Marktanalyst bei AxiTrader.

Die US-Notenbank steht vor ihrer ersten Zinserhöhung in diesem Jahr. Beobachter rechnen damit, dass die Währungshüter um den neuen Fed-Chef Jerome Powell den Schlüsselsatz um einen Viertelpunkt auf die dann neue Spanne von 1,5 bis 1,75 Prozent anheben werden.

Der neue Fed-Chef Jerome Powell.
Der neue Fed-Chef Jerome Powell.(Foto: AP)

Einige Börsianer fürchten zudem, dass Powell einen aggressiveren Zinskurs als bislang erwartet in Aussicht stellen wird. Sollten vier Zinserhöhungen für dieses Jahr angedeutet werden, dürfte das zu einem Ausverkauf am Aktien- und Bondmarkt führen, sagte Jonathan Sheridan, Analyst bei FIIG Securities in Sydney.

Zu den größten Dax-Gewinnern zählen Eon, die sich um 2,0 Prozent verteuern. JP Morgan hob das Kursziel für Eon auf 11,50 Euro von 10,50 Euro.

Datenschutz

 

09:08 Uhr
Wasser, überall Wasser ....
Wasser, überall Wasser ....

Wasserrohrbruch: Händler in Frankfurt stehen "im Regen"

Die Feuerwehr ist im Einsatz. Der Handel soll trotzdem stattfinden. Schauen Sie sich das Dilemma selber an:

Datenschutz

 

08:59 Uhr

Fuchs Petrolub erwartet nur leichtes Gewinnplus

Chart

Der Schmierstoffproduzent Fuchs Petrolub erwartet 2018 nach einem stagnierenden Ergebnis im Vorjahr leichte Gewinnzuwächse. Bei einem Umsatzplus von drei bis sechs Prozent soll der operative Gewinn (Ebit) um zwei bis vier Prozent klettern. Als Grund für die eher magere Steigerung nannte der Vorstand Investitionen in neue und bestehende Werke, neue Mitarbeiter und verstärkte Forschungs- und Entwicklungskosten.

08:47 Uhr

Ölpreise steigen nur minimal

Chart

Die Ölpreise haben sich vor neuen Daten zu den US-Ölreserven nur wenig bewegt. Am Morgen ging es mit den Notierungen leicht nach oben. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai kostete zuletzt 67,51 US-Dollar. Das waren neun Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um acht Cent auf 63,62 Dollar. Am Nachmittag stehen die offiziellen Lagerdaten der US-Regierung auf dem Programm, die für neue Impulse am Ölmarkt sorgen könnten. Hier wird ein Anstieg der Ölreserven um etwa 2,5 Millionen Barrel erwartet.

08:28 Uhr

Eurokurs steigt leicht

Chart

Der Kurs des Euro ist etwas gestiegen. Am Morgen wurde der Euro bei 1,2263 US-Dollar gehandelt und damit etwa höher als am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Dienstagnachmittag auf 1,2276 Dollar festgesetzt.

Am Devisenmarkt wird fest mit einer weiteren Zinserhöhung in den USA gerechnet, für den Kursverlauf des Euro wird entscheidend sein, wie die US-Notenbanker die weiteren Zinsschritte in diesem Jahr erwarten. Bisher haben sie insgesamt drei Zinserhöhungen in diesem Jahr in Aussicht gestellt. Am Markt gibt es jedoch die Erwartung, dass die Währungshüter bei ihrer Einschätzung am Abend vier Zinsschritte avisieren könnten.

08:05 Uhr

Dax dürfte sich vor Fed-Entscheidung kaum bewegen

Die Fed in Washington.
Die Fed in Washington.(Foto: picture alliance / epa Matthew C)

Die US-Notenbank Federal Reserve gibt gegen 19 Uhr unserer Zeit ihre Entscheidung über den Leitzins bekannt. Beobachter erwarten, dass die Währungshüter den Leitzins um einen Viertelpunkt anheben werden – auf die dann neue Spanne von 1,5 bis 1,75 Prozent. Vorher dürften sich die Anleger bedeckt haben. So rechnen Banken und Broker für die Handelseröffnung mit wenig veränderten Kursen. Einige Börsianer fürchten, der neue Fed-Chef Jerome Powell könnte mehr Zinserhöhungen als bislang eingeplant in Aussicht stellen.

Der Dax hatte am Dienstag 0,7 Prozent höher bei 12.307 Punkten geschlossen und damit einen Teil seiner Montagsverluste aufgeholt. Vorbörslich wird er bei rund 12.350 Punkten indiziert. Für den Euro-Stoxx-50 zeichnet sich ein Start bei 3.420 ab nach 3.412. Der Dow-Jones-Index ging 0,5 Prozent fester bei 24.727 Punkten aus dem Handel.

Auf der Unternehmensseite könnte der Dieselskandal weiter für Schlagzeilen sorgen: BMW lädt zur Bilanzpressekonferenz, bei der auch Razzia der Staatsanwaltschaft in der Zentrale in München zur Sprache kommen dürfte. Die Bilanz wurde schon veröffentlicht. Zuletzt ließen die Ermittlungen die Aktionäre allerdings kalt.

07:42 Uhr

Sattes Plus in Hongkong, Rally bei Immobilienaktien

An den Börsen in Ostasien herrscht eine abwartende Haltung angesichts der heute anstehenden Zinsentscheidung der US-Notenbank. Hier zu sehen: Die Börse in Hong Kong.
An den Börsen in Ostasien herrscht eine abwartende Haltung angesichts der heute anstehenden Zinsentscheidung der US-Notenbank. Hier zu sehen: Die Börse in Hong Kong.(Foto: picture alliance / dpa)

Klarer Gewinner ist die Börse in Hongkong. Dort zieht der HSI um 1,0 Prozent an, gefolgt von Schanghai mit einem Plus von 0,5 Prozent. In Tokio wird wegen eines Feiertags nicht gehandelt.

  • Die Stimmung in Hongkong wird aufgehellt von guten Geschäftszahlen des Versicherers Ping An, bei dem der Nettogewinn 2017 um 43 Prozent gestiegen ist. Der Kurs legt um 0,9 Prozent zu.
  • Für das Indexschwergewicht Tencent geht es im unmittelbaren Vorfeld der Geschäftszahlen des Technologieriesen um 1,6 Prozent nach oben.
  • Tagesfavoriten in Hongkong sind aber Immobilienaktien. Sie werden gestützt von positiven Analystenkommentaren.
  • JP Morgan sieht trotz der teils bereits massiven Kursgewinne in dem Sektor weiter Luft für einige chinesische Immobilienentwickler. Die Margen seien gesund und es gebe genügend Bauland für weiteres Wachstum. Zugleich hätten die Unternehmen ihr Geschäftsgebahren auf Druck Pekings zur Verhinderung einer Blasenbildung bereits so weit angepasst, dass von dieser Seite kein größeres Störfeuer mehr zu erwarten sei.
  • Die Analysten von Nomura haben sich derweil positiv zu den Gewinnaussichten von CR Land und Country Garden geäußert. CR Land schießen um fast 7 Prozent nach oben, Country Garden und China Vanke um je 4,9 Prozent. China Overseas Land verteuern sich um 6,1 und China Evergrande um 3,1 Prozent.

Was noch an der Wall Street los war, lesen Sie hier in unserem Martkbericht.