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Samstag, 21. August 2010

Neue Warnschilder im Test: Bayern will Geisterfahrer stoppen

Das Schild an der Auffahrt auf die Autobahn 66 bei Martinsthal (Rheingau Taunus Kreis) soll Geisterfahren verhindern.

Das Schild an der Auffahrt auf die Autobahn 66 bei Martinsthal (Rheingau Taunus Kreis) soll Geisterfahren verhindern.
(Foto: dpa)

Bayern will nach österreichischem Vorbild leuchtend gelbe Warnschilder testen, um mögliche Falschfahrer noch vor der Autobahn zu stoppen. Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann habe sich mit Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (beide CSU) auf einen Pilotversuch verständigt, sagte ein Sprecher Herrmanns und bestätigte damit einen Bericht der "Passauer Neuen Presse".

Die Tafeln sollen zunächst an der A3 von der Grenze zu Österreich bis zum Autobahnkreuz Deggendorf und an der A8 von der Bundesgrenze bis zum Chiemsee an den Auffahrten angebracht werden. Auf grellgelbem Hintergrund ist eine schwarze Hand mit einem roten "Einfahrt- Verboten"-Schild und dem Schriftzug "STOP-FALSCH" zu sehen. Der ADAC begrüßte laut Zeitung die Aktion. Die Schilder seien eine einfache Lösung, die nicht viel koste, sagte ein Sprecher. Völlig verhindern könnten aber auch die Schilder Geisterfahrten vermutlich nicht.

dpa

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