Auto

Knöllchen lassen die Kassen klingeln: Falschparken wird viel teurer

Das Bundesverkehrsministerium knöpft sich Falschparker vor. Diese müssen künftig mit einem satten Verwarnungsgeld rechnen. Seit über 20 Jahre seien die Strafen für Parkzeit-Vergehen nicht mehr angepasst worden - Grund genug für eine neue Verordnung.

Parken ohne Parkschein kann ein teurer Spaß sein.
Parken ohne Parkschein kann ein teurer Spaß sein.(Foto: picture-alliance/ dpa/dpaweb)

Autofahrer sollen für Falschparken nach einem Zeitungsbericht künftig bis zu  doppelt so viel bezahlen wie bisher. Eine neue Verordnung des Bundesverkehrsministeriums sehe für das Überziehen der Höchstparkdauer um bis zu 30 Minuten künftig ein Verwarnungsgeld von zehn statt fünf Euro vor, schreibt die "Saarbrücker Zeitung". Jede weitere Überschreitung werde ebenfalls um fünf Euro teurer: Bis zu einer Stunde seien dann 15 Euro fällig, bis zu zwei Stunden 20 Euro, bis zu drei Stunden 25. Wer noch länger überziehe, müsse 30 Euro zahlen.

Zur Begründung heißt es, das Verwarnungsgeld stehe oft in keinem Verhältnis mehr zur Parkgebühr. Deshalb verzichteten einige Autofahrer bewusst auf das Zahlen der Parkgebühr und nähmen das geringere Verwarnungsgeld in Kauf nehmen. Außerdem seien die Strafen für Parkzeit-Vergehen seit 1990 nicht mehr angepasst worden, obwohl sich das für die Betroffenen verfügbare Einkommen um etwa 59 Prozent erhöht habe.

Quelle: n-tv.de

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