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Bei einigen Händlern liegen die Rabatte zur Zeit bei über 25 Prozent.
Bei einigen Händlern liegen die Rabatte zur Zeit bei über 25 Prozent.(Foto: picture alliance / dpa)

Die Rabattschlacht geht weiter: Neuwagen noch billiger

Die schwache Neuwagennachfrage lässt die Preise im Oktober weiter fallen. Je nach Modell können mit Hilfe der Herstellerrabatte mehrere tausend Euro gespart werden.

Die Rabatte auf dem deutschenPkw-Markt sind weiter gestiegen. Neuwagenkäufer können im Schnitt alleindurch Sonderaktionen der Hersteller 13,6 Prozent gegenüber dem Listenpreis einesFahrzeugs sparen. Im Vormonat lag dieser Wert laut dem Center of Automotive Research(CAR) an der Universität Duisburg-Essen noch 0,7 Prozentpunkte niedriger.

Die absolute Zahl derartiger Hersteller-Rabatte ist zwar gegenüber dem Vormonatum 48 auf 387 Aktionen gesunken, angesichts des gestiegenen Gesamt-Preisvorteilswaren das jedoch überwiegend Angebote mit geringem Nachlass. Die Rabatte werdenin der Regel in Form von Sondermodellen, Finanzierungsangeboten oder hoher Altauto-Prämiengegeben.

Chevrolet besondersgroßzügig

Besonders großzügig zeigte sich im Oktober Chevrolet bei seinem EinstiegsmodellSpark; den Kleinstwagen gab es zu Finanzierungskonditionen, die einem Rabatt von29,8 Prozent entsprechen. Citroen bot den Hochdachkombi Berlingo mit 29,7 Prozentund den Kleinwagen C3 mit 28,7 Prozent Nachlass an. Aber auch bei deutschen Herstellernkonnten Käufer sparen. So gab es etwa den BMW 316d im Leasing mit einem Rabatt von26,3 Prozent. In absoluten Zahlen liegt die Ersparnis bei 8049 Euro – Spitzenwertüber alle Hersteller.

In der Praxis könnten aber durchaus noch höhere Kundenvorteile möglich sein. Dennetwaige zusätzliche Preisnachlasse von Händlerseite werden vom CAR nicht umfassenduntersucht. Als Beleg für die auch dort hohe Nachlassbereitschaft nennt die Studielediglich einzelne Anzeigen in der Tagespresse, etwa die eines Händlers, der rund3000 Euro oder 17,7 Prozent Rabatt auf einen Audi A1 auslobte.

Eigenzulassungs-Quote weitergestiegen

Untersucht wurden auch dieRabatte von Internet-Vermittlern. Diese stiegen im Oktober auf durchschnittlich19,7 Prozent und damit um 1,2 Prozentpunkte gegenüber dem Vormonat. Die höchstenNachlässe registrierten die Wissenschaftler mit 33,4 Prozent beim Ford Fiesta. OpelCorsa (30,5 Prozent) und Opel Astra (30,2 Prozent) folgen knapp dahinter.

Als weiteren Beleg für eine beginnende Rabattschlacht nennt die Studie die starkgestiegene Eigenzulassungs-Quote. Im Oktober wurden 33,5 Prozent aller Neuwagenstatt auf Endkunden auf Händler oder Hersteller zugelassen. Bei einzelnen Markenwie Alfa Romeo oder Chevrolet lag die Quote sogar jenseits der 60 Prozent. Die Eigenzulassungvon Neuwagen ist ein Mittel, versteckte Rabatte zu geben. Die Fahrzeuge werden proforma kurzzeitig angemeldet und können dann, als junge Gebrauchte verkauft werden.Dadurch werden sie deutlich billiger, ohne dass das Preisgefüge des jeweiligen Herstellersdurcheinander gerät.

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Quelle: n-tv.de