Der E-Up! soll 2013 auf den Markt kommen.
(Foto: Abdruck fuer Pressezwecke honora)
Dienstag, 15. September 2009
Der gelbe Saubermann: VW zeigt E-Up!
VW zeigt mit dem E-Up! auf der IAA, wie ein Elektro- und Stadtflitzer aussehen könnte. Energie liefert eine Wagenboden installierte Lithium-Ionen-Zelle, die für bis zu 130 Kilometer Strom liefern soll.Spätestens 2013 will VW ein Auto ohne lokalen Schadstoffausstoß auf den Markt bringen. Das kündigte Konzernchef Martin Winterkorn zum Auftakt der IAA in Frankfurt an. Einen Ausblick gibt VW bereits auf der Messe: Der E-Up! soll zeigen, wie ein elektrisch angetriebenes Stadtauto von VW aussehen könnte.
Der Kleinwagen entstand aus Komponenten der sogenannten "New Small Family", deren erste Mitglieder in zwei Jahren auf den Markt kommen. Gegenüber den ersten Entwürfen wurde der gelbe Saubermann gekürzt und misst nun noch 3,19 Meter. Weil VW den Beifahrersitz besonders weit nach vorne gerückt hat, können rechts dennoch bequem zwei Erwachsene reisen. Wie der iQ von Toyota gilt der E-Up! deshalb als 3+1-Sitzer.
Solarzellen auf dem Dach
In Fahrt bringt den nicht einmal 1100 Kilogramm schweren Wagen ein Elektromotor mit 40 kW/55 PS, die kurzfristig auf 60 kW/82 PS gesteigert werden können. Der vorn montierte Motor erreicht ein Drehmoment von 210 Nm und beschleunigt den Kleinwagen auf bis zu 135 km/h. Für den Standardsprint auf Tempo 100 braucht er 11,3 Sekunden.
Die nötige Energie stammt aus einer im Wagenboden installierten Lithium-Ionen-Zelle, die laut VW für bis zu 130 Kilometer Strom liefert. Danach muss der E-Up! an die Steckdose. Für eine 80-Prozent-Ladung reicht angeblich eine Stunde. "Vollgetankt" ist der Akku nach fünf Stunden. Dabei nutzt VW auch überschüssige Energie beim Bremsen. Außerdem liefern Solarzellen auf dem Dach Strom.
dpa
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