Der Tag
27. Dezember 2016
imageHeute mit Benjamin Konietzny und Volker Petersen
Zum Archiv
22:36 Uhr

Das war Dienstag, der 27. Dezember 2016

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Schlittschuhlaufen im Zoo von Hannover. (Foto: dpa)

Die Serie der Todesfälle von Berühmtheiten reißt einfach nicht ab. Nun also auch Carrie Fisher - gut, dass das Jahr bald zu Ende ist. Das war heute wichtig:

Ich verabschiede mich und wünsche eine gute Nacht!

Das war Dienstag, der 27. Dezember 2016
22:22 Uhr

Bus bleibt über Gebirgsschlucht hängen

Es muss eine Szene wie in einem Actionfilm gewesen sein - nur war es für die 40 Passagiere gefährlicher Ernst. Ihr Bus kam in der Slowakei von der Straße ab und blieb über einer steilen Schlucht hängen.

  • Fast alle der rund 40 Reisenden konnten sich durch Einschlagen der Seitenfenster des Busses ins Freie retten, wie die Feuerwehr am Abend der Nachrichtenagentur TASR mitteilte.

  • Der in der Fahrerkabine eingeklemmte Buslenker und ein Fahrgast mussten von der Feuerwehr unter gefährlichen Umständen aus dem halb über der Schlucht hängenden Bus befreit werden.

Bus bleibt über Gebirgsschlucht hängen
22:04 Uhr

Erdogan: USA unterstützen IS

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Erdogan. (Foto: dpa)

Es ist schon ein schwerer Vorwurf, den der türkische Präsident da erhebt: Die USA unterstützten den IS, sagt Erdogan. Ebenso wie die Kurdenmilizen YPG und PYD, was unstrittig ist.

  • "Sie haben uns beschuldigt, Daesch (Islamischer Staat) zu fördern", sagte Erdogan vor Reportern in Ankara. "Jetzt unterstützen sie Terror-Gruppen einschließlich Daesch, YPG, PYD." Dies sei sehr klar. Es gebe Film- und Fotobeweise dafür. Sagte er.

  • In Syrien machten US-unterstützte Rebellen nach eigenen Angaben unerwartet rasche Fortschritte gegen die IS-Miliz. Die Syrischen Demokratischen Streitkräfte (SDF), zu denen auch die kurdische Miliz YPG gehört, hatten vor rund zehn Tagen die zweite Phase ihrer Offensive gegen den IS gestartet. Ziel ist die Eroberung der Stadt Rakka, wo lange Zeit die IS-Zentrale saß.

Erdogan: USA unterstützen IS
21:42 Uhr

Obama und Abe - Versöhnungsgeste in Pearl Harbor

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Aus Feinden sind Freunde geworden: Abe und Obama. (Foto: AP)

Ein historischer Moment war heute in Pearl Harbor zu erleben - dem großen Marine-Hafen der USA auf Hawaii. Dort hat Präsident Obama den japanischen Regierungschef Shinzo Abe ebmpfangen.

  • Das Treffen der beiden Staatsmänner wird als weiterer Schritt der Versöhnung der beiden Staaten angesehen, die inzwischen enge Partner in Fragen von Wirtschaft und Sicherheit sind.

  • Obama hatte im Oktober als erster amtierender US-Präsident die japanische Stadt Hiroshima besucht, wo 1945 die erste US-Atombombe auf Japan abgeworfen worden war. "Der Schrecken des Krieges sollte sich niemals wiederholen", sagte Abe vor seiner Abreise in Tokio.

  • Eine Entschuldigung im Namen Japans für den Angriff auf Pearl Harbor wird jedoch nicht erwartet. Ebenso wenig hatte sich Obama für die Abwürfe von Atombomben auf Japan entschuldigt.

Beide Politiker wollten an einem Mahnmal für die Gefallenen Kränze niederlegen.

Obama und Abe - Versöhnungsgeste in Pearl Harbor
21:14 Uhr

Kirchner wegen Korruption angeklagt

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Kirchner. (Foto: REUTERS)

Acht Jahre war sie die Präsidentin Argentiniens, jetzt hat sie Ärger mit der Justiz - Cristina Kirchner ist wegen Korruption angeklagt worden.

  • Kirchner wird Günstlingswirtschaft wegen der Vergabe öffentlicher Aufträge an einen ihr nahestehenden Geschäftsmann vorgeworfen.

  • Der Ermittlungsrichter habe zudem angeordnet, Kirchners Vermögen in Höhe von zehn Milliarden Pesos (600 Millionen Euro) einzufrieren, teilte das Ministerium weiter mit.

  • Kirchner verurteilte das Vorgehen der Justiz als "großes Manöver politischer Verfolgung".

Kirchner wegen Korruption angeklagt
20:37 Uhr

Notlandung - Flugzeug geht am Strand von Teneriffa herunter

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Kaum zu glauben, dass alle drei Insassen die Notlandung überlebten. (Foto: imago/Agencia EFE)

Eine Familie hat eine Notlandung mit einem Kleinflugzeug auf Teneriffa überlebt - der Pilot kam schwer verletzt ins Krankenhaus, Ehefrau und Tochter erlitten leichte Blessuren.

  • Die Familie sei von Teneriffa nach Marokko unterwegs gewesen, hieß es. Augenzeugen schilderten Medien die Szene: Demnach raste das Flugzeug bei der Notlandung über mehrere erschrockene Strandbesucher, prallte auf den Sand, rutschte noch einige Meter weiter und kam dicht vor dem Wasser zum stehen. "Wir dachten sogar, es könne sich um einen Terroranschlag handeln", sagte der britische Tourist Jacob der Zeitung "El Mundo".

  • "Dem Können des Piloten ist es wohl zu verdanken, dass es keine schlimme Tragödie gegeben hat", sagte der Bürgermeister der Inselhauptstadt Santa Cruz de Tenerife, José Manuel Bermúdez.

Notlandung - Flugzeug geht am Strand von Teneriffa herunter
20:11 Uhr

Bericht: BER-Eröffnung wird nochmal verschoben

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Der gute alte BER. Wird er jemals fertig? (Foto: Michael Kappeler/dpa)

So langsam wäre es schon überraschender, wenn ein Termin zur Eröffnung des Hauptstadtflughafens BER tatsächlich eingehalten würde. Doch diese Aufregung bleibt uns möglicherweise erspart. Stattdessen gibt es nun Berichte, dass auch der Termin im kommenden Jahr nicht gehalten werden kann. Die "Bild"-Zeitung schreibt dies online und beruft sich dabei auf "Gesellschafter- und Flughafenkreise", die dies "übereinstimmend" angegeben hätten.

  • Demnach gibt es einen geheimen Terminplan, der erst in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres bekannt gegeben werden solle. Ein Aufsichtsratmitglied habe der Zeitung gesagt, der Flughafen werde 2018 fertig.

  • Ein Sprecher der Flughafengesellschaft dementierte das gegenüber der dpa nicht und sagte nur: "Wir äußern uns im Januar. Wir wollen auf Basis einer verlässlichen Grundlage den Termin festlegen und das wird im Januar sein."

  • Brandenburgs Flughafenkoordinator Rainer Bretschneider sagte auf Nachfrage der dpa: "Mir ist keine Entscheidung zwischen Weihnachten und Neujahr bekannt."

Beobachter und Beteiligte hatten zuletzt schon mit einer weiteren Verschiebung der Flughafeneröffnung gerechnet.

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Bericht: BER-Eröffnung wird nochmal verschoben
20:00 Uhr

Videos des Tages

Videos des Tages
19:41 Uhr

Randalierer vorm Bundespräsidialamt

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Das Schloss Bellevue ist der Sitz des Bundespräsidenten. (Foto: picture alliance / dpa)

Ein junger Mann in Berlin scheint etwas gegen den Bundespräsidenten zu haben - jedenfalls hat er vor dem Bundespräsidialamt so sehr randaliert, dass er nun einem Verfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte entgegenblickt.

  • Der 28-Jährige blockierte zunächst die Zufahrt zum Sitz des Bundespräsidenten. Auf die Aufforderungen hin, den Bereich zu verlassen, nahm der Mann einen Ast und versuchte, die Polizisten durch einen Zaun hindurch damit anzugreifen, wie die Bundespolizei mitteilt.

  • Als der Randalierer den Ast nicht weglegte und einfach weitermachte, griffen die Beamten zu Pfefferspray und nahmen den Mann schließlich fest.

Randalierer vorm Bundespräsidialamt
19:25 Uhr

Carrie Fisher ist tot

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(Foto: dpa)

Carrie Fisher ist tot. Die einstige Darstellerin der "Prinzessin Leia" aus den Star-Wars-Filmen stirbt im Alter von 60 Jahren.

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Carrie Fisher ist tot
19:15 Uhr

Airbus verschiebt Auslieferung von zwölf A380

Airbus hat Probleme mit seinem Großflugzeug A380. Der Konzern liefert zwölf Maschinen später an die Fluggesellschaft Emirates aus als bislang geplant. Die Verschiebung der Auslieferungen um ein Jahr auf 2018 beziehungsweise 2019 sei mit Emirates und dem Triebwerkshersteller Rolls-Royce vereinbart worden, hieß es. Emirates hatte im November erklärt, bei Rolls-Royce-Triebwerken für den A380 gebe es Schwierigkeiten. Was für welche? Wurde nicht gesagt.

Airbus verschiebt Auslieferung von zwölf A380
18:43 Uhr

Polizeieinsatz wegen Asylbewerber-Geschenk für Merkel

Die beiden Asylbewerber wollten sich eigentlich nur bei der Kanzlerin bedanken - doch statt Angela Merkel eine Freude zu machen, lösten sie einen großen Polizeieinsatz aus.

  • Die beiden Männer, Vater und Sohn, gaben ein Paket bei einer Tankstelle in Naunheim in Rheinland-Pfalz auf. "Der Mitarbeiterin kam dies aufgrund der Ereignisse der letzten Wochen verdächtig vor", sagte ein Polizeisprecher. Beamte sperrten die Tankstelle, brachten ihren Hund zu dem Paket, doch der schlug nicht an - es fanden sich keine Hinweise auf Sprengstoff.

  • Also fuhren die Polziisten zu den Asylbewerbern und ließen sie das Paket öffnen. Zum Vorschein kam eine selbst gestaltete Skulptur, die die Verbundenheit mit Deutschland symbolisieren soll. Die "Rhein-Zeitung" zitierte den Jüngeren: "Mein Vater hat die Skulptur gemacht. Für Angela Merkel. Für Deutschland. Als Dank dafür, dass wir hier sein dürfen."

Beide Asylbewerber mussten die Skulptur zunächst wieder mitnehmen. "Wir möchten sie immer noch gern an die Kanzlerin schicken. Aber im Moment wissen wir nicht, wie das gehen soll", sagte der Sohn der Zeitung.

Polizeieinsatz wegen Asylbewerber-Geschenk für Merkel
18:19 Uhr

Kampfpilotin erreicht Freilassung Gefangener in Ostukraine

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Sawtschenko. (Foto: imago/ITAR-TASS)

Sie ist die berühmteste Kampfpilotin der Ukraine: Nadja Sawtschenko. Längst ist sie auch politisch aktiv, fiel allerdings kürzlich daheim in Kiew bei ihrer Partei in Ungnade. Jetzt ist der Politikerin ein Coup gelungen - dank ihrer Vermittlung kamen zwei Gefangene aus der Ostukraine frei. Die beiden Ukrainerinnen, eine Richterin und eine Journalistin, wurden in der Rebellenhochburg Donezk einem Vertreter aus Kiew übergeben. Wie passend: Sawtschenko saß einst selbst in russischer Gefangenschaft und wurde so zur Volksheldin. Der Verhandlungserfolg dürfte Sawtschenko Rückenwind für ihre eigene Oppositionsbewegung geben, die sie gerade gegründet hat. Denn bei der Vaterlandspartei von Julia Timoschenko flog sie vergangene Woche raus, nachdem sie sich in Minsk mit Separatistenführern getroffen hatte - sie verhandelte mit ihnen über die Freilassung von Gefangenen.

Kampfpilotin erreicht Freilassung Gefangener in Ostukraine
18:04 Uhr

NPD erleidet Schlappe in Köln

Eigentlich wollte die NPD die Silvesternacht nutzen, um in Köln zu demonstrieren - doch daraus wird nichts. Die Kölner Polizei verbietet die Demo.

  • Grund seien "schwerwiegende Gefahren für die öffentliche Sicherheit, die nicht anders abgewehrt werden können", teilt die Behörde mit.

  • Die Demonstration war von einer Privatperson angemeldet worden und sollte zwischen 22 und 4 Uhr auf der Domplatte stattfinden.

NPD erleidet Schlappe in Köln
17:34 Uhr

Bär mehrfach überfahren - Video schockiert Russen

Der Bär ist das russische Nationaltier, doch nicht nur deswegen ist die Empörung im Land groß. Es ist einfach grausam, was da auf einem Youtube-Video zu sehen ist. Darin ist zu sehen, wie ein im Schnee sitzender Bär in der sibirischen Tundra mehrfach von einer Gruppe von Männern in zwei Geländefahrzeugen überfahren wird. Einer der Männer ruft "Zerquetscht ihn!" und johlt, als das Fahrzeug das Tier überfährt. Umweltminister Sergej Donskoj versprach auf Facebook, die "Schurken" würden so hart wie möglich bestraft werden. Er sprach von einem "Gemetzel". Solche Taten müssten mit Gefängnisstrafen geahndet werden.

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Bär mehrfach überfahren - Video schockiert Russen
17:11 Uhr

81-Jähriger tötet 75-jährige Lebenspartnerin im Streit

Das Weihnachtsfest endet im Kreis Rosenheim mit einem gewaltsamen Tod - eine 75-jährige Frau wurde offensichtlich von ihrem 81-jährigen Lebenspartner getötet.

  • Der Mann soll die Frau gestern frühe in einem Mehrfamilienhaus erstochen haben, wie die Polizei mitteilt. Gegen den 81-Jährigen wurde Haftbefehl erlassen. Er wurde zudem wegen "akuter Eigengefährdung" in eine psychiatrische Klinik gebracht.

  • Das Paar soll seit mehreren Jahren gemeinsam in dem Mehrfamilienhaus gelebt haben. Aus bislang ungeklärter Ursache kam es in den frühen Morgenstunden des zweiten Weihnachtstages zu dem Streit, der dann eskalierte.

81-Jähriger tötet 75-jährige Lebenspartnerin im Streit
17:02 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

Schlagzeilen zum Feierabend
16:29 Uhr

Mehr als 2100 Tote in Dutertes Drogenkrieg

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Duterte. (Foto: REUTERS)

Auf den Philippinen lässt sich zurzeit besichtigen, was passiert, wenn ein Präsident einfache Lösungen verspricht. Staatschef Rodrigo Duterte versprach die Kriminalität binnen eines Jahres verschwinden zu lassen. Das bevorzugte Mittel: Gewalt. Schon 2157 mutmaßliche Drogendealer und -Konsumenten fielen seinem Feldzug zum Opfer, heißt es in einer Bilanz der Sicherheitskräfte. Zudem seien seit seinem Amtsantritt am 1. Juli rund 42.500 Verdächtige festgenommen worden, hieß es. Etwa 980.000 Drogendealer und -Nutzer hätten sich überdies gestellt. Die Polizei zählte auch mehr als 3000 sogenannte außergerichtliche Tötungen mit möglicher Verbindung zum Drogenmilieu. Das Töten dürfte noch eine Weile weitergehen: Duterte hat mittlerweile angekündigt, seine Antidrogenkampagne noch ein weiteres halbes Jahr fortzuführen.

Mehr als 2100 Tote in Dutertes Drogenkrieg
16:16 Uhr

US-Verbraucher blendender Laune

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Noch gut drei Wochen, dann ist Donald Trump US-Präsident. (Foto: AP)

Ist es die Vorfreude auf die Präsidentschaft Donald Trumps, der massenhaft Jobs verspricht? Die Stimmung der US-Konsumenten ist jedenfalls zum Jahresende so gut wie seit August 2001 nicht mehr.

  • Das Barometer für das Verbrauchervertrauen stieg im Dezember auf 113,7 Punkte von 109,4 Zählern im Vormonat, wie das Institut Conference Board zu seiner monatlichen Umfrage mitteilte.

  • Von Reuters befragte Experten hatten nur mit einem leichten Plus gerechnet. Der private Konsum ist der Eckpfeiler der amerikanischen Wirtschaft. Er macht etwa 70 Prozent der Wirtschaftsleistung aus.

US-Verbraucher blendender Laune
15:46 Uhr

Dissident: Nordkorea will mehr Atomwaffen

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Laut einem Ex-Diplomaten aus Nordkorea plant Kim Jong Un die nukleare Aufrüstung. (Foto: REUTERS)

Was ein ranghoher Dissident aus Nordkorea da sagt, lässt nicht gerade auf Entspannung in Fernost hoffen.

  • Der ehemalige nordkoreanische Vize-Botschafter in London, Thae Yong Ho, sagte bei seiner ersten Pressekonferenz seit seiner Flucht im August, Pjöngjang wolle das Zeitfenster der bevorstehenden Machtwechsel in den USA und in Südkorea nutzen. Staatschef Kim Jong Un habe beim Parteitag im Mai die Anweisung ausgegeben, die nukleare Entwicklung des Landes bis zum Ende des Jahres 2017 zu "vollenden".

  • "Angesichts der Präsidentschaftswahlen in Südkorea und der Übergangsphase der Regierung in den USA sieht der Norden 2017 als Hauptzeit für die nukleare Entwicklung", sagte Thae. Die nordkoreanische Regierung rechne damit, dass die mit innenpolitischen Umbrüchen beschäftigten USA und Südkorea dann nicht zu militärischen Maßnahmen in der Lage seien.

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Dissident: Nordkorea will mehr Atomwaffen
15:15 Uhr

Tunesien fürchtet IS-Rückkehrer

Die tunesischen Sicherheitsdienste schlagen Alarm: Dem ohnehin schon von mehreren tödlichen Anschlägen heimgesuchten Staat muss eine Welle islamistischer Gewalt fürchten. Nach UN-Schätzungen kämpfen etwa 5500 Tunesier für extremistische Gruppen im Ausland, die meisten von ihnen haben sich dem IS in Syrien, im Irak und in Libyen angeschlossen. Die Behörden fürchten, dass diese kampferprobten Extremisten nach und nach in die Heimat zurückkehren und damit weitere Gewalt nach Tunesien bringen - das wäre bitter für das Land, weil es einen prowestlichen Kurs führt, Demokratie hat und nicht zuletzt vom Geld westlicher Touristen lebt.

Tunesien fürchtet IS-Rückkehrer
14:50 Uhr

Diese George-Michael-Songs sind jetzt am beliebtesten

Es ist ein Phänomen, das wir schon bei vielen Künstlern beobachtet haben - seien es Michael Jackson oder Prince: Nach dem Tod ziehen die Verkäufe ihrer Songs rasant an. So nun auch bei George Michael: Dessen Titel werden zurzeit in Deutschland massenhaft heruntergeladen.

  • Wie die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) mitteilt, war gestern der am häufigsten heruntergeladene Song von George Michael "Careless Whisper", danach folgten der Wham!-Klassiker "Last Christmas" und das zusammen mit Elton John performte "Don't Let The Sun Go Down On Me".

  • Am zweiten Weihnachtsfeiertag führten auch gleich zwei seiner Werke die offiziellen Album-Downloads an: "Ladies And Gentlemen - The Best Of" und "Symphonica". Die Best-Of-Platte habe dabei fast so viele Verkäufe verzeichnet wie die Plätze zwei bis zehn zusammen. In den Offiziellen Deutschen Single-Charts hält "Last Christmas" übrigens einen Rekord: Mit 123 Wochen ist es laut GfK Entertainment "die am häufigsten platzierte internationale Produktion".

Diese George-Michael-Songs sind jetzt am beliebtesten
14:30 Uhr

Sibylle Boden-Gerstner ist tot

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Zurzeit gibt es in Rostock eine Ausstellung über die "Sibylle". (Foto: picture alliance / dpa)

Ob es Sibylle Boden-Gerstner war, die Barbara Schöneberger dazu inspirierte, eine selbstbetitelte Zeitschrift herauszubringen? Das lässt sich leider nicht auf die Schnelle recherchieren. Aber allen Westdeutschen lässt sich verraten, wer die Dame war: Frau Boden-Gerstner gründete einst eine legendäre Modezeitschrift in der DDR. 1956 kam die "Sibylle" auf den Markt.

Sibylle Boden-Gerstner studierte in Berlin und Paris Mode, Malerei und Illustration. Später arbeitete sie auch für die DEFA und schuf unter anderem die Kostümentwürfe für den Film "Die Geschichte vom kleinen Muck". 1956 erhielt sie den Auftrag, die Konzeption für eine international orientierte, anspruchsvolle DDR-Mode- und Kunstzeitung zu entwickeln. Nach Kritik an ihrer Modekonzeption als "zu französisch" verließ sie die Redaktion 1961. Sie starb am 25. Dezember mit 96 Jahren.

Sibylle Boden-Gerstner ist tot
14:22 Uhr

Schichtwechsel

Über die Autorin

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Hohoho, in 362 Tagen ist Weihnachten, haben Sie schon alle Geschenke beisammen? Sie sehen, Weihnachten hat mich ausgelaugt, originellere Sprüche zum Schichtwechsel sind leider nicht drin. Kollege Konietzny grüßt noch einmal und schlendert in den Sonnenuntergang, der ja nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen dürfte. Schaunmermal, was die Woche noch so bringt, denkt sich der unter volker.petersen (at) nama.de oder bei Twitter zu erreichende Volker Petersen und ruft allen Lesern ein herzliches Hallo zu.

Schichtwechsel
14:00 Uhr

Kamera filmte Anis Amri in Mailand

Ein Bild aus einer Überwachungskamera hat bestätigt, dass der mutmaßliche Berliner Attentäter Anis Amri auf seiner Flucht auch den Bahnhof von Mailand passiert hat.

  • Der 24-Jährige wurde am Freitag um 00.58 Uhr gefilmt, bestätigte die Polizei in Mailand. Auf dem Bild ist er von hinten zu erkennen und trägt einen Rucksack. Weiter vor ihm laufen vier Reisende mit Koffern. Wenige Stunden nachdem Amri in Mailand war, wurde er von Polizisten in Sesto San Giovanni nördlich der Stadt kontrolliert.

  • Statt Ausweispapiere vorzulegen, schoss er auf die Polizisten. Diese feuerten zurück und töteten den Terrordverdächtigen.

Kamera filmte Anis Amri in Mailand
13:41 Uhr

Whistleblower: Berlin trägt Mitschuld an Drohnenkrieg

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US-Drohne vom Typ MQ-9 Reaper (Foto: REUTERS)

Ein ehemaliger Techniker der US-Luftwaffe hat der Bundesregierung eine Mitverantwortung für die umstrittenen Drohnenangriffe der USA vorgeworfen.

  • Auf dem Hackerkongress des Chaos Computer Clubs (CCC) in Hamburg sagte der Whistleblower Cian Westmoreland, Datensammlung und -übermittlung für die Drohnenangriffe hätten ihr Zentrum auf dem pfälzischen US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein und damit auf deutschem Boden. Damit sei die deutsche Regierung "mitschuldig an allem, was wir tun".

  • In der Kriegführung mit Drohnen werde die Verantwortung für die Tötung von Menschen auf ein System mit mehreren Beteiligten übertragen und damit die Schwelle für Angriffe gesenkt, sagte Westmoreland.

  • Die Einheit DGS-4 (Distributed Ground System 4) in Ramstein sei "das Gehirn der Drohne". Die Technik vermittle aber oft ein falsches Verständnis der tatsächlichen Situation vor Ort und führe vielfach zum Tod von Unbeteiligten.

Whistleblower: Berlin trägt Mitschuld an Drohnenkrieg
13:19 Uhr

Malteser: Besonders viele soziale Notrufe über Weihnachten

Bei den Maltesern sind zu Weihnachten in diesem Jahr besonders viele "soziale Notrufe" älterer Menschen eingegangen, bei denen kein medizinischer Notfall vorlag.

  • An Heiligabend und den beiden Weihnachtsfeiertagen gab es beim Malteser Hausnotruf insgesamt mehr als 7.000 Mal Alarm, wie die katholische Hilfsorganisation mitteilte. Der Rettungswagen rückte aber lediglich 361 Mal aus.

  • Unter den verbleibenden Fällen waren diesmal besonders viele soziale Hilferufe - "ein Signal der Einsamkeit alter Menschen", erklärten die Malteser.

  • Mehr als 100.000 Senioren sind Kunden des Malteser Hausnotrufs. Eigentlich sollten sie nur Alarm auslösen, wenn ihnen etwas passiert ist, wie der Hilfsdienst erklärte.

  • "Sehr viele Alarm-Auslösungen sind soziale Rufe oder Fehlalarme, bei denen sich dann im Gespräch mit unseren Mitarbeitern herausstellt, dass die Senioren eigentlich nur mal mit jemanden sprechen wollen", sagte Sonja Lebensky, Chefin der Malteser Hausnotrufzentrale.

Malteser: Besonders viele soziale Notrufe über Weihnachten
12:38 Uhr

Indien testet erfolgreich Langstreckenrakete

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Eine Agni-V-Rakete hebt vom Testgelände auf Wheeler Island ab. (Bild von August 2013) (Foto: imago stock&people)

Das indische Militär hat eigenen Angaben zufolge erfolgreich eine Langstreckenrakete vom Typ Agni-V getestet, die in der Lage ist, Nuklearsprenkköpfe bis zu 5000 Kilometer weit ins Ziel zu transportieren.

  • "Der erfolgreiche Abschuss macht jeden Inder sehr stolz. Er wird unserer strategischen Verteidigung ungeheure Stärke geben", twitterte der indische Premiere Narendra Modi.

  • Provozieren dürfte der Test neben der rivalisierenden Atommacht Pakistan vor allem das Militär in China. Mit der Rakete könnte jeder Teil Chinas erreicht werden.

Indien testet erfolgreich Langstreckenrakete
12:13 Uhr

Anstoßen an Silvester wird teurer

Die Preise von Sekt, Prosecco und Champagner haben in den vergangenen Jahren zugelegt. Seit 2011 verteuerten sich die prickelnden Schaumweine um 3,8 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilt.

Die Statistiker rieten generell, es mit dem Alkoholgenuss an Silvester nicht zu übertreiben. Denn auch der Rollmops für das Katerfrühstück an Neujahr sei inzwischen um 12,5 Prozent teurer als noch vor fünf Jahren.

Anstoßen an Silvester wird teurer
11:58 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

Schlagzeilen zur Mittagspause
11:26 Uhr

Insider: Italien pumpt 6,5 Milliarden in Monte Paschi

Der italienische Staat muss der angeschlagenen Bank Monte dei Paschi di Siena Insidern zufolge mit 6,5 Milliarden Euro unter die Arme greifen.

  • Der Rest des Kapitalbedarfs werde durch den Tausch von nachrangigen Anleihen in Aktien der Traditionsbank aus der Toskana gedeckt, sagten drei mit den Plänen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Der Tausch bringe 2,0 bis 2,3 Milliarden Euro.

  • Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Kapitalbedarf von Monte Paschi am Montag auf 8,8 Milliarden Euro taxiert, deutlich mehr als die bisher erwarteten fünf Milliarden Euro.

  • Die Regierung hatte in der vergangenen Woche einen 20 Milliarden Euro schweren Fonds zur Stabilisierung des Bankensektors ins Leben, der zunächst Monte Paschi stabilisieren soll.

Insider: Italien pumpt 6,5 Milliarden in Monte Paschi
11:01 Uhr

Umfrage: Männer finden Einwanderung wichtiger als Rente

Frauen dringen vorrangig auf finanzielle Absicherung im Alter, Männer dagegen wollen vor allem die Flüchtlingszahlen senken. Das ist das Ergebnis einer TNS Emnid-Umfrage für die Funke-Mediengruppe.

  • Demnach geben 29 Prozent der Frauen an, dass die Sicherung der Renten das wichtigste politische Thema in Deutschland sei. Erst danach folgen die Begrenzung der Flüchtlingszahlen (26 Prozent), der Kampf gegen Kriminalität (18 Prozent), die Abwendung einer neuen Euro-Krise (14 Prozent) und die Senkung der Steuern (neun Prozent).

  • Dagegen empfinden 34 Prozent der Männer die Senkung der Flüchtlingszahlen als wichtigste Aufgabe, danach folgt das Thema Rente (21 Prozent). Steuersenkungen führen gar nur sieben Prozent als dringlich an. Als besonders wichtig wird das Flüchtlingsthema in Ostdeutschland angesehen (33 Prozent).

  • Bei der Frage, welcher Politiker die Probleme des Landes am besten bewältigen kann, schneidet Bundeskanzlerin Angela Merkel am besten ab. 56 Prozent der Befragten glauben, die CDU-Vorsitzende könne große Probleme lösen. Danach folgen CSU-Chef Horst Seehofer (39 Prozent), SPD-Chef Sigmar Gabriel (35 Prozent) und der bisherige EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (32 Prozent), der auch als möglicher SPD-Kanzlerkandidat gehandelt wird.

Umfrage: Männer finden Einwanderung wichtiger als Rente
10:38 Uhr

Mindestens sechs Tote durch Taifun auf Philippinen

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Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 235 km/h konnte der Taifun selbst LKW von der Straße werfen. (Foto: dpa)

Durch den Taifun "Nock-Ten" sind auf den Philippinen mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen. Beim Untergang einer Fähre in der Provinz Batangas südlich von Manila kam ein Mensch ums Leben, wie die Küstenwache mitteilte. 18 Menschen wurden nach dem Unglück noch vermisst.

  • Fünf weitere Menschen starben bei Überschwemmungen oder wurden durch herabfallende Gegenstände erschlagen. Viele Provinzen sind heute noch ohne Strom.

  • Bereits am Montag hatten die Behörden mitgeteilt, dass fast 430.000 Menschen aus ihren Häusern in Sicherheit gebracht worden seien. 330 Inlands- und Auslandsflüge wurden demnach gestrichen.

  • Zahlreiche Häuser seien durch den Sturm weggerissen worden, sagte eine Sprecherin des Rats für Katastrophenmanagement. Auch Schulen und Krankenhäuser seien beschädigt worden.

  • "Nock-Ten" war am Sonntag im Osten der Philippinen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 235 km/h auf Land getroffen.

Mindestens sechs Tote durch Taifun auf Philippinen
10:23 Uhr

Saudis spenden erstmals für syrische Flüchtlinge

Saudi-Arabien hat erstmals eine Spendenkampagne für syrische Bürgerkriegsflüchtlinge aus Aleppo gestartet.

  • Die saudi-arabische Staatsführung stellte für den Spendenfonds umgerechnet 35 Millionen Euro bereit, wie die amtliche Nachrichtenagentur SPA meldete. Das Königreich werde Lebensmittel und Medikamente liefern und ein Lager aufbauen, in dem Verletzte behandelt werden können, hieß es in einer am Montagabend verbreiteten Erklärung des Königshauses.

  • In den vergangenen Wochen waren zehntausende Zivilisten und Kämpfer aus dem lange von Rebellen gehaltenen Ostteil Aleppos in Sicherheit gebracht worden. Die syrische Armee hatte Ost-Aleppo in der vergangenen Woche nach jahrelangen Kämpfen und Belagerung vollständig eingenommen.

Saudis spenden erstmals für syrische Flüchtlinge
09:56 Uhr

Polizisten retten Familie aus brennendem Auto

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Die Unfallstelle auf der A5 (Foto: dpa)

Erst platzte ein Reifen, dann überschlug sich das Auto einer fünfköpfigen Familie aus der Schweiz auf der Autobahn 5 in Südhessen - und ging schließlich in Flammen auf.

  • Doch die schwer verletzten Eltern und ihre drei Kinder im Alter von 7 bis 14 Jahren hatten Glück im Unglück: Wie die Polizei berichtete, war zufällig ein Streifenwagen in der Nähe, als der Unfall geschah. Die Beamten zogen die fünf Schweizer gerade noch rechtzeitig aus dem Wagen.

  • "Die Familie hat wirklich Glück gehabt, dass die Kollegen zufällig in der Nähe waren und schnell gehandelt haben", sagte ein Polizeisprecher. Wie die Polizei weiter mitteilte, wurden die Eltern bei dem Unfall nahe Weiterstadt am Montagabend zwar schwer verletzt, nicht aber lebensgefährlich. Die Kinder kamen mit leichten Verletzungen davon.

Polizisten retten Familie aus brennendem Auto
09:33 Uhr

Blitze treffen zwei Flugzeuge vor Kopenhagen

Blitze haben zwei Flugzeuge am zweiten Weihnachtstag auf dem Weg nach Kopenhagen getroffen.

  • Eine Maschine aus Reykjavík mit 111 Menschen an Bord musste nach Polizeiangaben auf der dänischen Insel Bornholm sicherheitslanden. Die Passagiere und die Besatzung des Flugzeugs der skandinavischen Fluggesellschaft SAS blieben über Nacht auf der Insel.

  • Ein Flugzeug aus London landete nach einem Blitzeinschlag sicher in Kopenhagen.

  • Über Skandinavien hatte am zweiten Weihnachtstag der Sturm "Urd" gewütet.

Blitze treffen zwei Flugzeuge vor Kopenhagen
09:12 Uhr

Trump nennt Vereinte Nationen "nur einen Club"

Im Streit um eine Resolution des Weltsicherheitsrats gegen Israels Siedlungspolitik hat der künftige US-Präsident Donald Trump die UN als unwirksam kritisiert.

  • "Die Vereinten Nationen haben solch großes Potenzial, aber momentan sind sie nur ein Club, wo sich Leute treffen, unterhalten und vergnügen können. So traurig!", schrieb Trump bei Twitter.

  • Der UN-Sicherheitsrat hatte in der Resolution am Freitag ein Ende des israelischen Siedlungsbaus im Westjordanland und im Osten Jerusalems gefordert. Anders als bei ähnlichen früheren Entscheidungen hatten die USA auf ihr Vetorecht verzichtet und so den Weg für den Beschluss freigemacht.

  • "Bezüglich der UN: Nach dem 20. Januar wird es anders sein", twitterte Trump daraufhin mit Hinweis auf den Tag seiner Amtsübernahme. Am Samstag legte er nach, die "große Niederlage für Israel" werde es viel schwieriger machen, Frieden auszuhandeln.

Trump nennt Vereinte Nationen "nur einen Club"
09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

Schlagzeilen am Morgen
08:31 Uhr

Obdachloser angezündet: Jugendliche stellen sich

Im Fall des in einer Berliner U-Bahn-Station angezündeten Obdachlosen gibt es einen Fahndungserfolg.

  • Alle sieben Männer, die den Obdachlosen angezündet haben sollen, sind identifiziert und befinden sich in Polizeigewahrsam.

  • Sechs der mutmaßlichen Täter im Alter zwischen 15 und 21 Jahren hätten sich der Polizei gestellt. Einer sei festgenommen worden, so ein Polizeisprecher.

  • Der betrunkene Obdachlose war in der Nacht zum ersten Weihnachtsfeiertag in der U-Bahnstation Schönleinstraße nur knapp einem Brandanschlag entgangen. Die Täter hatten Kleidungsstücke von ihm angezündet. Nur dem sofortigen Eingreifen mehrerer Zeugen war es zu verdanken, dass das 37-jährige Opfer nicht verletzt wurde. Die Polizei ermittelt wegen versuchten Mordes.

Mehr Details erfahren Sie hier.

Mittlerweile wurden auch Haftbefehle erlassen.

Obdachloser angezündet: Jugendliche stellen sich
08:13 Uhr

Mehr Spätaussiedler kommen nach Deutschland

Der Zuzug deutschstämmiger Aussiedler in die Bundesrepublik steigt auf niedrigem Niveau wieder leicht an.

  • 2016 seien nach vorläufigen Zahlen knapp 6500 Spätaussiedler neu nach Deutschland eingereist, sagte der Leiter des Grenzdurchgangslagers Friedland im Kreis Göttingen, Heinrich Hörnschemeyer.

  • Damit habe sich die Zahl im fünften Jahr in Folge leicht erhöht. 2012 hatte die Aussiedlerzahl mit rund 1800 Menschen einen Tiefpunkt erreicht. Seither ist sie kontinuierlich gestiegen. Das Lager im südniedersächsischen Friedland ist die derzeit bundesweit einzige Aufnahmeeinrichtung für Aussiedler.

  • "Wie in den den Vorjahren kommen die Aussiedler vorwiegend aus der Russischen Föderation und Kasachstan", sagte Hörnschemeyer.

Mehr Spätaussiedler kommen nach Deutschland
07:33 Uhr

Flugschreiber von russischer Unglücksmaschine gefunden

Der erste Flugschreiber der über dem Schwarzen Meer abgestürzten russischen Tupolew ist russischen Medien zufolge gefunden worden.

Bei dem Absturz der Tu-154 am ersten Weihnachtsfeiertag kamen 92 Menschen ums Leben. Der dreistrahlige Jet sollte einen Militärchor zu einer Aufführung nach Syrien bringen.

Mehr dazu erfahren Sie hier.

Flugschreiber von russischer Unglücksmaschine gefunden
07:28 Uhr

Bahn will Güterzüge leiser machen

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Güterzug am Rhein (Foto: dpa)

Die Deutsche Bahn hält weitere Schranken für laute Güterzüge in Deutschland für möglich. Vorstandsmitglied Ronald Pofalla begrüßte den Regierungsplan, laute Güterwagen zu verbieten.

  • "Es ist richtig, dass die Bundesregierung hier Druck macht", teilte Pofalla mit. "Denkbar sind jedoch auch eine deutliche Erhöhung der Trassenpreise für laute Wagen oder ein generelles europäisches Verbot."

  • Die Bundesregierung hatte vor Weihnachten einen Gesetzentwurf auf den Weg gebracht, nach dem besonders laute Güterwaggons ab Ende 2020 nicht mehr auf dem deutschen Schienennetz rollen dürfen.

  • Die Bahn hat nach eigenen Angaben inzwischen die Hälfte ihrer 64.000 Wagen in Deutschland mit leiser Bremstechnik ausgerüstet. Ende 2020 wollen die Bahn und die übrigen Wagenhalter in Deutschland die gesamte Flotte umgerüstet haben.

Bahn will Güterzüge leiser machen
07:04 Uhr

Gewalt in Chicago eskaliert über Weihnachten

Wenige Tage vor Weihnachten verkündete die "New York Times" noch, dass es bereits seit zwei Tagen keine tödliche Schießerei mehr in Chicago gegeben habe. Doch die Gewalt hat die drittgrößte Stadt der USA weiter fest im Griff.

  • Das Feiertagswochenende hat der Stadt eine Gewaltwelle beschert. Am Heiligen Abend und am ersten Weihnachtsfeiertag habe es in der Stadt 27 Schießereien gegeben, zwölf von ihnen mit tödlichem Ausgang, sagte Polizeichef Eddie Johnson. Nach Johnsons Einschätzung nutzten viele Bandenkriminelle gezielt die Weihnachtstage, um Rivalen beim Feiern aufzulauern und sie zu überfallen.

  • Die drittgrößte Stadt der USA hat in diesem Jahr eine beispiellose Gewalteskalation erlebt. Seit Jahresbeginn sind nach Zählung von Lokalmedien mehr als 750 Menschen in Chicago erschossen worden. Dies sind mehr als die Opferzahlen der beiden größten US-Städte Los Angeles und New York zusammengerechnet.

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Gewalt in Chicago eskaliert über Weihnachten
06:45 Uhr

SPD-Vize fordert Abschiebehaft für Gefährder

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Ralf Stegner (Foto: picture alliance / dpa)

SPD-Vize Ralf Stegner hat als Reaktion auf den Berliner Terroranschlag Abschiebehaft für sogenannte Gefährder gefordert, deren Asylantrag abgelehnt wurde. "Wer die allgemeine Sicherheit gefährdet, darf nicht auf freiem Fuß unterwegs sein", sagte Stegner der "Welt".

  • Man dürfe gewaltbereiten Islamisten, denen ein Terrorakt zugetraut werde, keine Chance zum Untertauchen lassen. Wenn ihr Asylantrag rechtskräftig abgelehnt worden sei, müssten sie in Abschiebehaft bleiben.

  • Am Wochenende hatte bereits CDU-Vize Armin Laschet verlangt, für diese Gruppe abgelehnter Asylbewerber müsse "die Abschiebehaft maximal ausgedehnt werden".

  • Auch der Tunesier Anis Amri, der vor einer Woche den Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin verübt haben soll, galt als "Gefährder".

SPD-Vize fordert Abschiebehaft für Gefährder
06:29 Uhr

Das wird heute wichtig

Das wollten Sie jetzt nicht lesen, oder? Benjamin Konietzny wünscht Ihnen einen schönen guten Morgen aus dem stürmischen Berlin. Ich hoffe, Sie hatten frohe Weihnachten und besinnliche Tage mit Ihrer Familie. Vielleicht hatten Sie auch kein schönes Weihnachten und es gab nur Streit. Aber auch dann haben Sie es jetzt hinter sich. Schauen wir nach vorn auf den heutigen Tag. Folgende Termine stehen auf dem Kalender:

  • 75 Jahre nach Pearl Harbor gedenken der scheidende US-Präsident Obama und der japanische Regierungschef Abe der Opfer des Angriffs auf die Pazifikflotte im Dezember 1941.

  • In Hamburg startet heute der Chaos Communication Congress. Zu dem jährlichen Kongress der Hackerszene werden über 12.000 Teilnehmer erwartet.

  • In Limburg soll heute das Urteil in einem Prozess um einen eskalierten Nachbarschaftsstreit gesprochen werden. Eine Frau soll einen Bauarbeiter angefahren und ihn schwer verletzt haben. Ihre Söhne sollen einen zweiten Bauarbeiter mit einer Axt und einem Baseballschläger angegriffen haben.

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Das wird heute wichtig
06:13 Uhr

Im Norden und Osten bleibt es stürmisch

Heute bleibt es vor allem im Norden und Osten noch sehr windig bis stürmisch. Auf den Bergen und an der Küsten noch mit Spitzenböen von 80 bis 120 km/h, vereinzelt auch etwas darüber. Im Binnen- und Flachland erreichen die Winde 50 bis 80 km/h. Dazu ist es dort wechselhaft mit weiteren Schauern, die in den Mittelgebirgen oberhalb von rund 500 Metern in Schnee übergehen. Ganz im Süden sowie im Westen geht es freundlicher und weitestgehend trocken weiter. Die Temperaturen erreichen 1 Grad am Alpenrand und bis 10 Grad im Emsland. Morgen im Südosten noch letzte Tropfen oder Flocken. Der Rest des Jahres verläuft ansonsten meist trocken und ruhig mit Nebel, Sonnenschein und einstelligen Temperaturen. Nachts wird es verbreitet frostig.

Und was vergangene Nacht alles weggeweht wurde, lesen Sie hier.

Im Norden und Osten bleibt es stürmisch
05:59 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

Schlagzeilen aus der Nacht