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Seine HIV-Diagnose habe ihn und Vater Martin Sheen einander näher gebracht, sagt Charlie Sheen.
Seine HIV-Diagnose habe ihn und Vater Martin Sheen einander näher gebracht, sagt Charlie Sheen.(Foto: AP)

"Betrunken, gebrochen, verrückt": Charlie Sheen spricht über HIV-Diagnose

Eigentlich hat Charlie Sheen seine Sucht besiegt. Als bei ihm allerdings der HI-Virus entdeckt wird, kann er nicht länger widerstehen. Er flüchtet sich in Alkohol und Drogen. In einem TV-Interview spricht er nun erstmals über seine dunkelsten Stunden.

Die HIV-Diagnose hat Charlie Sheen offenbar seinem berühmten Vater Martin Sheen wieder näher gebracht. "Ich würde nicht sagen, dass es unsere Beziehung besonders verändert hat, aber irgendetwas ist mit ihm und mir passiert. Wir sind bessere Freunde, als wir jemals waren", verriet Sheen in einem TV-Interview, das laut Medienberichten an diesem Dienstag ausgestrahlt werden soll.

"Wir urteilen nicht übereinander", es sei einfach nur ein großer Spaß, wenn sie zusammen wären, zitiert die "New York Post" den 50-jährigen Schauspieler weiter. Auch wenn sie nicht in allem übereinstimmten, sei er wirklich glücklich, seinen Vater zu haben, meinte Sheen demnach.

Kokain, um die Angst zu ersticken

Im ersten Teil des Gesprächs hatte Sheen erklärt, sein letzter Entzug sei eine "Befreiung" gewesen. Auf die Frage, wie oft er versucht habe, mit dem Trinken aufzuhören, scherzte der ehemalige "Two and a Half Men"-Star: "Etwa 2000 Mal." Bevor er die HIV-Diagnose erhalten habe, habe er elf Jahre lang nicht getrunken und auch kein Kokain genommen. Danach habe er wieder angefangen, um "die Angst zu ersticken" und um sich zu "betäuben, um nicht daran denken zu müssen".

"Betrunken, gebrochen, verrückt", beschrieb der Schauspieler in dem Interview den Sheen von damals. Jetzt sei er "konzentriert, clean und hoffnungsvoll". Sheen sagte erneut, dass er dafür kämpfen wolle, ein Mittel gegen HIV zu finden. Auch um seinen Kindern zu zeigen, dass er gute Arbeit geleistet habe: "Sie werden sehen, dass ihr Dad ein echter Held ist. Dass er vielen Menschen geholfen hat und sich weiter für Menschen einsetzt, die sich nicht selbst helfen können."

Im November hatte Sheen seine HIV-Diagnose in einem Fernsehinterview öffentlich gemacht, nachdem sich in den Wochen zuvor die Gerüchte gehäuft hatten, ein berühmter Hollywoodstar habe sich mit dem HI-Virus infiziert.

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Quelle: n-tv.de

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