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Paul Kantner 2009 beim Auftritt bei einem Woodstock-Revival: Der Gitarrist lebte seinen Traum bis zuletzt.
Paul Kantner 2009 beim Auftritt bei einem Woodstock-Revival: Der Gitarrist lebte seinen Traum bis zuletzt.(Foto: picture alliance / dpa)

Herzinfarkt mit 74: Jefferson-Airplane-Gitarrist ist tot

Mit "Somebody to Love" und "White Rabbit" schufen Jefferson Airplane zwei Hymnen der 68er-Bewegung - eine Leistung, für die sie in diesem Jahr mit dem Grammy für ihr Lebenswerk ausgezeichnet werden sollen. Nun stirbt einer der Gründer der Band.

Der kalifornische Rocker Paul Kantner, Mitbegründer der Band Jefferson Airplane, ist tot. Wie seine Sprecherin dem "San Francisco Chronicle" bestätigte, starb Kantner am Donnerstag an den Folgen eines Herzinfarkts. Er wurde 74 Jahre alt.

Die Musikwelt habe eine "wahre Ikone" verloren, schrieb der Vorsitzende der Recording Academy, Neil Portnow, in einer Mitteilung. Der Verband, der alljährlich die Grammy-Musikpreise verleiht, hatte Mitte Januar verkündet, dass Jefferson Airplane zu sieben Musikern und Bands zählt, die in diesem Jahr mit einem Grammy-Sonderpreis für ihr Lebenswerk geehrt werden sollen.

Kantner hatte Mitte der 1960er Jahre zusammen mit Musikern wie Marty Balin und Grace Slick die legendäre Band Jefferson Airplane in San Francisco gegründet. Sie waren für ihren psychedelischen Blues-Rock und für Hits wie "Somebody to Love" und "White Rabbit" bekannt. Beim Rockfestival von Woodstock trat die Band 1969 neben Musikgrößen wie Janis Joplin, Jimi Hendrix, Joan Baez und The Who auf.

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Quelle: n-tv.de

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