Ratgeber

Gasanbieterwechsel nicht möglich: 8,8 Millionen Kunden gebunden

8,8 Millionen Gaskunden können den Anbieter nicht frei wählen, denn ihnen wird ein Gasversorger vorgeschrieben. Durch einen Wechsel könnte oft jedoch kräftig gespart werden.

8,8 Millionen Gaskunden können den Anbieter nicht frei wählen. Denn in Mehrparteienhäusern gibt es oft nur einen Gaszähler. Die Heizkosten legt der Vermieter über die Nebenkostenabrechnung anteilig auf alle Mieter um.

Möchte ein Mieter gerne einen günstigeren Anbieter, sollte er den Vermieter freundlich um den Wechsel bitten, rät das Verbraucherportal Verivox. Argumente für den Wechsel sind: Ein Haushalt kann durchschnittlich 250 Euro an Gaskosten pro Jahr einsparen. Momentan bezahlt ein Musterhaushalt mit einem jährlichen Gasverbrauch von 20.000 Kilowattstunden im bundesweiten Schnitt mit dem günstigsten Tarif des örtlichen Versorgers 1192 Euro pro Jahr. Ein Wechsel zum günstigsten verfügbaren Tarif kann diese Kosten auf 943 Euro absenken, so Verivox.

Keine Störungen oder Ausfälle

Durch den Wechsel kommt es zu keinen Störungen oder Ausfällen. Der Versorger ist gesetzlich verpflichtet, den Gaskunden zu beliefern. Komme es doch einmal zu einer Störung, so die Tarifexperten, dann kümmert sich nach wie vor der örtliche Netzbetreiber darum - da ihm das Netz gehört.

Seit Verbraucher den Gasanbieter frei wählen können, haben bereits 11 Prozent ihren Anbieter gewechselt und dadurch ihre Kosten gesenkt, so Verivox. Der Kunde braucht nur ein Wechselformular ausfüllen - alles andere erledigt der neue Anbieter, auch die Kündigung des alten Vertrages.

Vergleichsrechner - Günstige Gastarife finden

Quelle: n-tv.de

Empfehlungen