Ratgeber

Am Boom verdienen: Haus für den Verkauf herrichten

Ein bisschen Farbe, ein heller Vorhang, ein Blumenstrauß auf dem Esstisch: Häuser lassen sich mit ein paar Schönheitstricks besser verkaufen. Home-Staging nennt sich das Aufhübschen alter Immobilien für ihre Interessenten.

Diese Entpersonalisierung sorgt dafür, dass sich der Interessent selbst in dem Haus sehen kann.
Diese Entpersonalisierung sorgt dafür, dass sich der Interessent selbst in dem Haus sehen kann.(Foto: picture-alliance/ dpa)

Hübsche Häuser verkaufen sich besser. Das machen sich sogenannte Home Stager zunutze und bieten an, Immobilien für Besichtigungen zu verschönern. Wenn Home-Stager möblierte Immobilien auf Vordermann bringen, räumen sie als allererstes auf. Aber Hausbesitzer können auch ohne die Profis viel dafür tun, dass ihr Haus ein wenig interessanter wirkt. Regel Nummer eins ist laut der Deutschen Gesellschaft für Home Staging und Redesign (DGHR): "Betrachten Sie ab sofort Ihr Haus als Objekt, das zum Verkauf steht, nicht länger als Ihr Zuhause."

Das hilft auch Interessenten, sich in das Haus zu verlieben. Es sollte so neutral wie möglich auf sie wirken können, erläutert die (DGHR). Daher sollten die Besitzer vor dem Besichtigungstermin Fotos entfernen. Auch religiöse und politische Symbole, Sammlungen, Krimskrams und Nippes sollten entfernt werden. Diese Entpersonalisierung sorgt dafür, dass sich der Interessent selbst in dem Haus sehen kann.

Es mag banal wirken, aber schon ein wenig Aufräumen und Putzen macht ein Haus für Käufer ansehnlicher. Ein nicht aufgeräumtes Haus und die zugemüllte Garage wirken auch kleiner. Müll und Kinderspielzeug sollten nicht herumliegen. Dabei sollte man alles, was keinen Zweck erfüllt, entfernen. Das gilt auch für Gerümpel in der Abstellkammer.Haustür, Hausnummer und Briefkasten sollten sauber sein. Am besten erstelle man zwei Listen, eine für Reparaturen und eine fürs Putzen. Mängel an Wänden, Decken und Fenstern sollte es nicht geben. Außerdem sollten Hausbesitzer den Rasen düngen und die Hecken schneiden.

Räume wirken größer, wenn sie hell gestrichen sind. Vor allem die Wände in den wichtigsten Räumen - Wohn- und Esszimmer, Schlafzimmer, Küche und Flur - sollten neutrale Farben haben. Tricksen kann man hier auch, indem man für die Besichtigung alle Vorhänge öffnet und Rollos hochzieht. Dort, wo es nicht hell genug ist, sollten eventuell zusätzliche Lampen aufgestellt werden.

Die Einrichtung sollte zeitgemäß wirken. Das soll natürlich nicht allzu viel kosten. Aber laut der DGHR reiche es schon aus, die Griffe oder die Arbeitsplatte einer Küche auszutauschen sowie neue Kissen oder Nachttischlampen für das Schlafzimmer zu besorgen.

Baugeld im Vergleich

Quelle: n-tv.de

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