Freitag, 11. September 2009
Macht krank, bringt wenig: Kritik am Bachelor
Zehn Jahre nach Einführung der Bachelor- und Master-Studiengänge hat die Bildungsgewerkschaft GEW einen "radikalen Kurswechsel" gefordert. Nach einer Studie der gewerkschaftsnahen Max-Traeger-Stiftung führe der Erfolgsdruck im Bachelor bei den betroffenen Studenten überdurchschnittlich oft zu Nervenkrankheiten und psychischen Erkrankungen. Problematisch seien zudem die deutschen Zulassungsbeschränkungen beim Übergang vom Bachelor zum weiterführenden Master, kritisierte GEW-Vorstand Andreas Keller.
Vor allem Frauen verließen die Hochschule oft mit dem weitgehend wertlosen Bachelor. Während 53,7 Prozent dieser Abschlüsse von Frauen abgelegt würden, liege der Frauenanteil bei den Master- Abschlüssen nur noch bei 40,7 Prozent. Nach dem "Bildungsstreik" im Juni hatte auch Bundesbildungsministerin Annette Schavan Reformen an den Studiengängen angemahnt. Sie warb unter anderem für eine Entrümpelung der Lehrpläne und einen leichteren Zugang zum Masterstudium.
dpa
Hintergründe zur Nachricht
Job & Karriere
-
Schwierige Jobsuche
Türkischer Name schreckt ab
-
Änderungskündigung
Was Arbeitnehmer tun können
-
Chef-Dating
Neuer Trend bei Jobsuche
-
Ich bin dann mal weg
Rechte bei der Urlaubsplanung
-
FH-Abgänger mit Startvorteil
Einkommen im Vergleich
-
Wenig attraktiv
Jugendliche meiden Pflegeberufe
-
Grenzen zur Freizeit aufgeweicht
Für Arbeitgeber immer erreichbar
-
Gericht verurteilt Arbeitgeber
1,32 Euro Stundenlohn gezahlt
-
Selbst gekündigt
Arbeitslosengeld nicht gefährdet
-
Wie werde ich ...?
Netzwerkadministrator
-
Zwei Millionen Euro Schadenersatz
Ex-Mitarbeiterin verklagt Siemens
-
Abfindung des Arbeitgebers aufspalten
BFH erlaubt Steuertrick


