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Erst zahlen, dann zahlen: Prepaid-Kreditkarten im Test

Normalerweise erhält man bei Kreditkarten einen Zahlungsaufschub. Bei Prepaidkarten sieht die Sache anders aus. Da heißt es erst zahlen, bevor man mit der Karte selbst bezahlen kann. Warum das so ist und welche Anbieter die besten Angebote machen, zeigt der Test.

In den ersten Jahren der Einführung von Prepaid-Kreditkarten hatten sie den Ruf weg, die Kreditkarte der insolventen Schuldner zu sein. Man kann nämlich nur so viel mit der Kreditkarte bezahlen, wie man vorher einbezahlt hat. Die ausgebende Bank hat folglich kein Ausfallrisiko.

Doch auch für Jugendliche ist so eine Prepaidkarte sehr praktisch, z.B. wenn sie allein auf längere Reisen gehen und in der Welt unterwegs sind. Die Eltern können die Kreditkarte jederzeit mit Geld aufladen, wenn das Guthaben aufgebraucht wurde.

Aber auch Erwachsene setzen diese gezielt im Urlaub ein oder zum Einkaufen im Internet, wenn sie sich vor Missbrauch schützen wollen.

Die FMH-Finanzberatung hat im Auftrag von n-tv untersucht, was diese Prepaid-Kreditkarten kosten und welche Mindeststandards erfüllt werden. Hierzu wurden Punkte (maximal 40) vergeben. Anhand dieser Punktvergabe erfolgte das Ranking der besten Anbieter.

Die wichtigsten Punkte bei der Bewertung, waren die jährlichen Entgelte und die entstehenden Kosten bei der Bargeldversorgung am Automaten.

Die besten Prepaid-Karten

Der klare Sieger ist die Wüstenrotbank, die ohne Jahresgebühr und mit geringen Kosten am Geldautomaten angeboten wird. Das gilt sowohl bei der Prepaid-Kreditkarte für Erwachsene als auch für Jugendliche. Sehr gut vertreten sind noch die HypoVereinsbank, die Prepaid-Karte von Payback und die Karte der Landesbank Berlin. Eine echte Alternative für alle, die sich vor Kartenmissbrauch weitestgehend schützen oder Kinder mit dem notwendigen finanziellen Rahmen auf Reisen schicken wollen.

Quelle: n-tv.de

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