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Haare schön: Kaiserslautern Markus Karl und Heidenheims Sebastian Griesbeck.
Haare schön: Kaiserslautern Markus Karl und Heidenheims Sebastian Griesbeck.(Foto: dpa)

KSC punktet in Unterzahl: Kaiserslautern patzt, Braunschweig auch

Mit dem Remis gegen Heidenheim verpasst der 1. FC Kaiserslautern die Chance, ernsthaft ins Aufstiegrennen der 2. Fußball-Bundesliga einzugreifen. Derweil sichern sich dezimierte Karlsruher gegen die Braunschweiger Eintracht immerhin noch einen Punkt.

1. FC Kaiserslautern - 1. FC Heidenheim 2:2 (0:1)

Der 1. FC Kaiserslautern hat einen sicher geglaubten Sieg gegen den 1. FC Heidenheim in letzter Minute noch aus der Hand gegeben. Der Fußball-Zweitligist aus der Pfalz musste sich vor 21.646 Zuschauern nach dem späten Ausgleich von Robert Leipertz (90.) mit einem 2:2 (0:1) begnügen. Arne Feick (45.) hatte die Gäste fast mit dem Halbzeitpfiff in Führung gebracht. Markus Karl (55.) und Stipe Vucur (74.) trafen nach dem Wechsel für die Roten Teufel, bei denen Kapitän Daniel Halfar in der Nachspielzeit wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte sah. Mit 31 Zählern verharrt Kaiserslautern wie Heidenheim (29) im Tabellenmittelfeld.

Karlsruher SC - Eintracht Braunschweig 2:2 (1:1)

Die Braunschweiger Eintracht hat ebenfalls die Chance verpasst, sich im Aufstiegsrennen zurückzumelden. Die Niedersachsen kamen trotz einer 30-minütigen Überzahl nicht über ein gerechtes 2:2 (1:1) beim Karlsruher SC hinaus - und stehen als Tabellenfünfter vorerst vier Punkte hinter dem Relegationsplatz. Mirko Boland (22. Minute) und Saulo Decarli (47.) schossen die Eintracht in der unterhaltsamen Partie zweimal in Führung. Manuel Torres (Handelfmeter/29.) und Dimitris Diamantakos (65.) glichen vor 12.746 Zuschauern im Wildpark jeweils aus. Das 2:2 gelang dem nun fünfmal ungeschlagenen KSC nach Gelb-Rot für Ylli Sallahi (60.) in Unterzahl. Bis kurz vor dem Anpfiff war die Partie gefährdet. Wegen eines Rohrbruchs in Karlsruhe war auch das Stadion von der Wasserversorgung abgeschnitten. Rechtzeitig vor dem Anpfiff aber konnten die Stadtwerke das Leck beheben, sodass die Begegnung wie geplant stattfand.

Quelle: n-tv.de

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