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Hier blitzt alles: Ein Apple-Laden in Shanghai.
Hier blitzt alles: Ein Apple-Laden in Shanghai.(Foto: REUTERS)

Arbeiter leiden unter Ausschlägen: Germanwatch kritisiert Apple

Apple gerät erneut in die Kritik. Die Umweltinitiative Germanwatch bemängelt, dass der Konzern Arbeiter nach wie vor unter katastrophalen Bedingungen arbeiten lasse. "Apple sollte nicht nur seine Profite im Blick haben, sondern auch die Arbeitsbedingungen in seiner Lieferkette", erklärt Cornelia Heydenreich von Germanwatch.

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Kurz vor der mit Spannung erwarteten Präsentation des neuen Apple bestätigt iPhone-News von Apple ist erneut Kritik an den schlechten Arbeitsbedingungen bei den Zulieferfirmen in China laut geworden. Die deutsche Umwelt- und Sozialrechtsinitiative Germanwatch erklärte, der Konzern habe aus den in den vergangenen Jahren bekanntgewordenen Problemen und Zwischenfällen anscheinend nichts gelernt. Germanwatch berief sich auf einen von der Hongkonger Arbeitsrechtsorganisation SACOM vorlegten Bericht "iSlave behind the iPhone", in dem die Zustände in einem Werk des Apple-Zulieferers Foxconn untersucht werden.

SACOM berichtete demnach unter anderem von gebrochenen Lohnzusagen und unbezahlten Überstunden in dem neuen Foxconn-Werk in Zhengzhou, wo für Apple produziert wird. Arbeiter aus der Metallverarbeitung müssten zudem ohne ausreichende Schutzkleidung arbeiten und klagten über Kopfschmerzen und Hautausschläge.

"Apple ist die wertvollste Markenfirma der Welt und hat in jedem der letzten drei Quartale sechs und sieben Milliarden Dollar Gewinne eingefahren. Apple sollte nicht nur seine Profite im Blick haben, sondern auch die Arbeitsbedingungen in seiner Lieferkette", erklärte Cornelia Heydenreich, Germanwatchexpertin und Koordinatorin von makeITfair, einer Kampagne zur Durchsetzung von Arbeits- und Umweltstandards in der Elektronikproduktion.

Serie von Selbstmorden bei Foxconn

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Foxconn ist der weltgrößte Elektronikhersteller. Der taiwanische Konzern baut in China für viele große Computer- und Handyproduzenten wie Apple, Sony und Nokia Geräte zusammen. Das Unternehmen war im vergangenen Jahr durch eine Serie von Selbstmorden in seinen Werken in die Kritik geraten. Arbeitsrechtler hatten für die Suizide unter den Beschäftigten schlechte Arbeitsbedingungen bei niedrigen Löhnen verantwortlich gemacht. Drei Tote bei Foxconn hatte in Folge der Selbstmorde die Löhne seiner Angestellten um rund 70 Prozent erhöht. Daneben sorgten auch tödliche Arbeitsunfälle sowie Apples Zulieferer vergiften Umwelt durch andere Apple-Zulieferbetriebe in China in den vergangenen Monaten für Schlagzeilen.

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Quelle: n-tv.de

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