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Dienstag, 15. September 2009

Tatsächliche Infektionszeit noch unklar: H1N1-Patienten länger ansteckend

Ein Schweinegrippevirus, aufgenommen von der US-Seuchenkontrollbehörde CDC.

Ein Schweinegrippevirus, aufgenommen von der US-Seuchenkontrollbehörde CDC.

Einige Patienten mit dem Schweinegrippe-Erreger A (H1N1) sind möglicherweise deutlich länger ansteckend als bislang vermutet. Laut zwei in San Francisco vorgestellten Studien aus Kanada und Singapur könnten zwischen 19 und 30 Prozent der Infizierten auch nach Rückgang des Fiebers noch bis zu acht Tage oder länger lebende Viren im Blut haben und damit potenziell ansteckend sein.

Derzeit empfehlen die US-Gesundheitsbehörden Schweinegrippe-Patienten, nach dem Abklingen des Fiebers noch 24 Stunden mit der Rückkehr an den Arbeitsplatz oder in die Schule zu warten, um Ansteckungen zu verhindern.

Laut Gaston De Serres vom Nationalen Institut für öffentliche Gesundheit in Québec ist bislang noch unklar, wieviele Viren nach acht Tagen noch im Blut sind. Dieser Wert sei für die Bestimmung der tatsächlichen Ansteckungsgefahr jedoch erforderlich. Entsprechende Untersuchungen dauerten noch an, sagte De Serres.

AFP

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