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Damit die Gedanken nicht abschweifen, setzen sich Studenten für eine Aufgabe am besten ein Zeitlimit. Für die Lektüre eines Buches eignen sich Intervalle von 90 Minuten. Foto: Oliver Berg

Bei Konzentrationsproblemen: Künstlich die Zeit verknappen

Wer sich konzentrieren muss, setzt sich am besten unter Zeitdruck. Klingt paradox? Jedenfalls kann es helfen, sich ein Zeitlimit zu setzen. Das wirkt disziplinierend und hindert einen daran, in Gedanken einfach abzuschweifen.

Sitzen Studenten in derBibliothek und können sich nicht konzentrieren, gibt es einen einfachen Trick. "Ichwürde versuchen, künstlich die Zeit knapp zu halten", sagt der Experte fürZeitmanagement Martin Krengel. Anstatt sich zu denken, man habe noch den ganzenNachmittag für die Lektüre des Lehrbuchs Zeit und daher dauernd in Gedanken abzuschweifen,sollten Hochschüler sich lieber ein Limit von etwa 60 Minuten setzen, bevor sieeine Pause machen.

Durch die knappe Zeit seienStudenten dann viel eher gezwungen, am Ball zu bleiben. Außerdem sei das Lesen auchwieder spannend, weil man weiß, dass man ein Ziel erreichen muss.

Optimalerweise verknappenStudenten den Zeitrahmen auf Intervalle zwischen 45 und 90 Minuten. Die kurzen,45-minütigen Intervalle eigneten sich gut für sehr konzentrationsintensive Tätigkeiten.Dazu gehöre etwa, wenn Hochschüler Informationen oder Textpassagen auswendig lernenmüssten. Längere Intervalle seien dagegen gut, wenn jemand etwa einen Text schreibeoder ein Buch lese. Denn dabei brauche man meist ein wenig länger, um in die Aufgabehineinzukommen.

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Quelle: n-tv.de