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Die Antares-Rakete mit Cygnus an Bord beim Start in Wallops Island, Virginia.
Die Antares-Rakete mit Cygnus an Bord beim Start in Wallops Island, Virginia.(Foto: REUTERS)

Deutscher Astronaut wartet schon: Privater Frachter fliegt zur ISS

Der Start des Raumfrachters "Cygnus" muss mehrmals verschoben werden, nun ist er endlich zur Internationalen Raumstation unterwegs. Mit Nachschub und Experimenten an Bord soll er nach drei Tagen dort ankommen - und von Alexander Gerst in Empfang genommen werden.

Der private Raumfrachter "Cygnus" ist erfolgreich zur Internationalen Raumstation ISS gestartet. Der Frachter sei am Sonntag von einem Weltraumbahnhof im US-Bundesstaat Virginia aufgebrochen, teilte die US-Raumfahrtagentur Nasa per Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Beladen mit rund 1500 Kilogramm Nachschub und wissenschaftlichen Experimenten soll "Cygnus" am Mittwoch an der ISS ankommen. Dann soll unter anderem der deutsche Astronaut Alexander Gerst dabei helfen, den Frachter an der ISS andocken zu lassen. Wegen schlechten Wetters war der ursprünglich für Freitag geplante Start zuvor zweimal verschoben worden.

Nach mehreren Wochen an der ISS soll "Cygnus" dann im August beladen mit Müll wieder von der Raumstation abdocken und beim Eintritt in die Erdatmosphäre verglühen.

Es ist bereits der zweite ISS-Versorgungsflug eines von der Firma Orbital Sciences entwickelten Frachters. Im Rahmen eines knapp zwei Milliarden Dollar (etwa 1,5 Milliarden Euro) schweren Vertrags soll es bis 2016 mindestens acht weitere Flüge geben.

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Quelle: n-tv.de

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