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Sonntag, 03. Januar 2010

Nachteulen in Gefahr: Schlafmangel macht depressiv

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(Foto: picture-alliance/ dpa)

Schlafmangel kann bei Jugendlichen laut einer Studie Depressionen auslösen und zu Selbstmordgedanken führen. Dies geht aus einer Studie der New Yorker Columbia-Universität hervor, die die Schlafgewohnheiten von 15.659 Schülern unter die Lupe nahm. Für Jugendliche, die regelmäßig nach Mitternacht schlafen gehen, ist die Gefahr, an Depressionen zu erkranken, demnach um 24 Prozent höher als bei Jugendlichen, die vor 22 Uhr schlafen. Laut der Studie ist für die sogenannten Nachteulen auch das Risiko von Selbstmordgedanken um 20 Prozent höher. US-Schlafwissenschaftler empfehlen für Jugendliche mindestens neun Stunden Schlaf.

"Unsere Ergebnisse passen zu der Theorie, dass Schlafmangel ein Risikofaktor für Depressionen ist", folgerte der Hauptverfasser der Studie, James Gangwisch. Ausreichend guter Schlaf könne somit als Präventivmaßnahme oder Therapie bei Depressionen eingesetzt werden.

AFP

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