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Fasten bedeutet nicht zu hungern, sondern ist der bewusste Verzicht auf feste Nahrung für eine bestimmte Zeit.
Fasten bedeutet nicht zu hungern, sondern ist der bewusste Verzicht auf feste Nahrung für eine bestimmte Zeit.(Foto: Thomas Förstermann, pixelio)

Fasten - die gesunde Pause: "Ständiges Futtern macht krank"

Fasten hat eine jahrhundertelange Tradition. In der Medizin sind die bewusste Unterbrechung der Nahrungsaufnahme und deren Auswirkungen zu einem hoffnungsvollen Forschungsbereich geworden. Gesunde können durch das Fasten nicht nur ihre Essgewohnheiten ändern, sondern auch noch gute Laune bekommen. Wieso der Verzicht auf feste Nahrung gesund ist und welche gesundheitlichen Vorteile er hat, erklärt Prof. Dr. Andreas Michalsen, Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde im Immanuel Krankenhaus Berlin und Inhaber der Stiftungsprofessur für klinische Naturheilkunde am Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité-Universitätsmedizin Berlin.

n-tv.de: Fasten für Gesunde ist deutlich vom Heilfasten und von einer Fastentherapie zu trennen. Wieso?

Prof. Michalsen: Aus einer Vorsicht heraus. Fasten ist ja auch eine Form der medizinischen Therapie, die wir erfolgreich beispielsweise gegen Rheuma oder Bluthochdruck einsetzen. Fasten hat außerdem Auswirkungen auf die Funktion der Schilddrüse und auf die Verstoffwechselung von Medikamenten. Einige blutgerinnende Medikamente beispielsweise wirken während des Fastens doppelt so stark, Medikamente, die entwässern, muss man während des Fastens absetzen. Insofern ist es einfach eine Vorsichtsmaßnahme, Patienten nicht unbeaufsichtigt Fasten zu lassen. Aus diesem Grund gibt es die strategische Teilung zwischen Heilfasten und dem Fasten für Gesunde. Letztere können gut mit einem Fastenleiter, einer Fastengruppe oder auch einem Buch als Anleitung fasten. Kranke dagegen gehören zum Fasten in eine Klinik.

Kann der Verzicht auf Alkohol und Süßigkeiten während der Fastenzeit auch schon als Fasten bezeichnet werden?

Diese Fastenformen können als Teilfasten bezeichnet werden. Es sind bestimmte Formen der Enthaltsamkeit, die man individuell gestalten oder festlegen kann. Das Fasten an sich bezieht sich jedoch ganz konkret auf den Verzicht von fester Nahrung.

Basenfasten, Saftfasten, Nulldiät: Es gibt ganz verschiedene Fastenarten. Gibt es denn eine, die Sie gesunden Menschen besonders empfehlen würden?

Regelmäßig über den Tag verteilt ausreichend Wasser zu trinken, ist das wichtigste beim Fasten.
Regelmäßig über den Tag verteilt ausreichend Wasser zu trinken, ist das wichtigste beim Fasten.(Foto: picture-alliance/ dpa/dpaweb)

Das bewährteste und am häufigsten in Deutschland ausgeübte ist das sogenannte Saftfasten. Dabei nimmt man pro Tag etwa 0,2 Liter Gemüse- oder Obstsaft zu sich und trinkt ab und zu mal eine abgekochte fettlose Gemüsebrühe. Das ganze wird als Saftfasten nach der Buchinger-Methode bezeichnet. Aber auch Molke- oder Buttermilchfasten sind zu empfehlen. Für Menschen mit empfindlichen Magen ist auch das Schleimfasten eine gute Variante. Von der sogenannten Schrothkur allerdings würde ich als Mediziner abraten. Hierbei fastet man zwar, soll aber täglich zwei Mal 0,25 Liter Wein trinken.

Was kann man mit Fasten für seine Gesundheit tun?

Der größte Vorteil nach dem Fasten für gesunde Menschen besteht darin, dass man seine Ernährungsgewohnheiten, die nicht immer ganz gesund sind, unterbricht und damit eine Änderung seiner Ernährungs- und sogar Lebensgewohnheiten besser und leichter erreicht. Nach dem Fasten schmeckt einem vieles eher Ungesunde nicht mehr, was man vorher regelmäßig verzehrt hat, fettes Fleisch und Süßigkeiten beispielsweise. Vegetarisches und pflanzliche Nahrung schmecken auf einmal wesentlich besser. Dazu kommt der Stolz auf sich selbst, dass man das Fasten durchgehalten hat. Der Nahrungsverzicht und die Erkenntnis daraus, nicht immer essen zu müssen, wenn es angeboten wird, führen im besten Fall zu einem neuen Bewusstsein in Bezug auf die tägliche Nahrungsaufnahme. Zudem stellt sich bei den meisten nach dem Fasten ein allgemeines Wohlgefühl ein.

Darf jeder fasten?

Prinzipiell darf jeder, der volljährig und körperlich und geistig gesund ist, in Eigenregie fasten. Nicht fasten sollte man allerdings, wenn man zu Untergewicht neigt oder bereits in seinem Leben Episoden von Essstörungen oder sogar Magersucht hatte. In diesen Fällen kann das Fasten ein Impuls sein, die Störungen neu zu beleben. Fasten an sich ist ja für uns Menschen nichts Ungewöhnliches. Die Situation, ständig an Nahrung zu kommen, ist in der Menschheitsgeschichte relativ neu. Der menschliche Körper kann besser mit Fastenzeiten umgehen als mit ständigem Futtern.

Was genau passiert im Körper, wenn man fastet?

Die Leber beginnt bereits nach 24 Stunden damit, die Fettreserven im Körper zur Energiegewinnung heranzuziehen. Das körpereigene Fett wird zu Energie umgewandelt. Dieser Vorgang setzt ein, wenn man innerhalb von 24 Stunden weniger als 500 Kalorien zu sich nimmt. Man muss also gar keine Nulldiät machen, das soll man auch gar nicht, weil sonst auch die Muskulatur abgebaut wird. Man kann ruhig ein paar Kalorien  täglich zu sich nehmen. Allerdings kommt der Leberstoffwechsel erst in Schwung, wenn man unter 500 Kalorien täglich zu sich nimmt. Mit dieser kleinen Menge an Kalorien und bei gleichzeitiger Bewegung baut man keine nennenswerte Mengen an Muskeln ab.

Was passiert auf der psychischen Ebene?

Die meisten Menschen erleben eine deutliche Stimmungsverbesserung. Sie fühlen sich leichter, fröhlicher und gut gelaunt. Die ersten zwei bis drei Fastentage können zwar noch schwer sein, spätestens aber ab dem vierten Tag hat sich der Körper auf den Leberstoffwechsel umgestellt. Mit dem Fasten kann man also auch ganz leichte Depressionen oder saisonale Verstimmungen gut in den Griff bekommen. Aus diesem Grund ist das Fasten im Frühjahr, vielleicht sogar zeitgleich mit der Fastenzeit zwischen Aschermittwoch und Ostern, eine gute Möglichkeit, den Folgen der dunklen Jahreszeit zu begegnen. Bei schweren Depressionen allerdings sollte man auf keinen Fall auf eigene Faust fasten.

Manche Fastende sprechen von euphorischen Zuständen und übernatürlichen Begegnungen …

Lange Spaziergänge können die positiven Effekte des Fastens unterstützen.
Lange Spaziergänge können die positiven Effekte des Fastens unterstützen.(Foto: picture alliance / dpa)

Fasten kann bei manchen tatsächlich zu psychischen Zuständen führen, die man mit Euphorie vergleichen kann. Nachgewiesen ist, dass Fastende Musik besser hören können, sensitiver und angstfreier werden. Spannungen lösen sich, und ein allgemeines Glücksgefühl stellt sich ein. Fasten ist auch Bestandteil in vielen religiösen Traditionen und in diesem Zusammenhang ja auch in den meisten Weltreligionen als ein die spirituelle Praxis unterstützendes Element bekannt. Fasten wird zudem seit Jahrtausenden auch bewusst zur Erlangung transzendentaler Bewusstseinszustände in vielen Kulturen praktiziert.

Was bezeichnet man mit dem Begriff Fastenkrise?

Damit werden die Symptome während der Umstellungsphase bezeichnet. Wenn die Leber beginnt, die Energiereserven des Körpers zu aktivieren, kann es zu ein paar schweren Stunden bei Fastenden kommen. Das betrifft meistens den zweiten oder dritten Fastentag. Dazu kommen Symptome, die aus dem Entzug von Koffein entstehen. Es können in dieser Zeit Kopfschmerzen, Hungergefühle, Gereiztheit, schlechte Laune, Müdigkeit auftreten. Das alles legt sich spätestens nach weiteren 24 Stunden.

Die Fastenzeit im Christentum dauert 40 Tage. Ist das ein Zeitraum, den auch Sie empfehlen würden?

Auf keinen Fall! Man kann zwar, vor allem wenn man viel Übergewicht hat, durchaus drei bis vier Wochen fasten. So lange Fastenzeiten sollten jedoch immer in einer Klinik durchgeführt werden. Beim medizinischen Fasten wird zwischen sieben und zehn Tage lang gefastet. Gesunde sollten fünf bis sieben Tage fasten. Wer länger fasten möchte, weil er sich so gut dabei fühlt, der sollte unbedingt Rücksprache mit seinem Hausarzt führen.

Kann man denn weiterhin arbeiten gehen, wenn man fastet?

Die meisten Fastenden können es. Ich denke, drei Viertel der Fastenden geht weiterhin arbeiten und können auch die Anforderungen des Alltags gut bewältigen. Etwa 20 bis 30 Prozent der Fastenden fällt es erfahrungsgemäß eher schwer, Pflichten und Arbeit mit dem Fasten zu verbinden. Diese Menschen ziehen sich lieber zurück und legen großen Wert auf Ruhe, auch um besser zur inneren Einkehr zu kommen. Wichtig ist, dass man ausreichend und regelmäßig über den Tag verteilt trinkt. Das sollte jeder einfach für sich ausprobieren.

Oftmals ist von Entschlackung in Bezug auf das Fasten die Rede. Was ist denn damit gemeint?

Den Begriff der Entschlackung gibt es in der wissneschaftlichen Medizin nicht. Bisher konnte man keine Schlacken im menschlichen Körper finden. Fasten tut aber dem Stoffwechsel im Körper sehr gut. Zucker- und Cholesterinspiegel sinken, der Blutdruck normalisiert sich und der Darm wird gereinigt. Darüber hinaus werden möglicherweise unter dem Fasten vermehrt ältere und stoffwechselungünstige Eiweiße im Körpergewebe abgebaut. Insgesamt bedeutet die Essensverarbeitung und Verdauung für den Körper Arbeit und sogar  Stress für die Organe und Zellen. Unserem Körper samt Verdauungsorganen tut es mal gut, wenn er hier mal eine Pause machen kann.

Was ist denn eine Darmreinigung, die für Fastende immer wieder empfohlen wird?

Unter Darmreinigung versteht man einerseits die Einnahme von Salzen (wie Bitter- oder Glaubersalz) zur Abführung sowie die Darmentleerung mit Hilfe eines Klistiers oder eines Einlaufs. Beide Methoden führen dazu, die Darmträgheit, die ja entsteht, wenn man nichts oder wenig isst, zu überwinden und so den letzten Inhalt im Darmtrakt loszuwerden. Fastende berichten, dass das Hungergefühl so gemindert werden kann. Diese Art der Darmreinigung hat sich bewährt.

Kann man durch Fasten auch dauerhaft abnehmen?

Wenn man nur fastet und danach genauso weiter isst wie vorher, dann hat man den berühmt berüchtigten Jo-Jo-Effekt. Die meisten Menschen ernähren sich jedoch nach dem Fasten bewusster und gesünder. Das Fasten kann somit ein gelungener Einstieg in eine Ernährungs- und sogar Lebensstilveränderung sein. Es kann helfen, über einen längeren Zeitraum das Körpergewicht zu normalisieren.

Das Fastenbrechen wird immer wieder als ganz wichtiger Teil des Fastens beschrieben. Warum?

Der Magen-Darm-Trakt begibt sich beim Fasten in eine gesunde Ruhephase. Wenn man diese mit einem Schweinebraten oder ähnlich schwerer Kost unterbricht, dann muss das System von Null auf Hundert schalten, und das ist überaus anstrengend und sogar schädlich für das eigene Wohlbefinden. Das Fastenbrechen, das drei Tage dauern sollte, ist ja der Beginn von etwas Neuem. So kann der Apfel, der mit viel Zeit, Genuss und in kleinen Stücken verzehrt wird, ein ganz neues Geschmackserlebnis darstellen. In den ersten drei Tagen sollte wirklich kein Fleisch, keine Wurst, sondern nur leichte Schonkost gegessen werden.

Können Mangelerscheinungen durch das Fasten entstehen?

Nein, einem gesunden Menschen macht eine Woche Fasten nichts aus.

Was sagen Sie zu der neuen 50/50-Diät, bei der an einem Tag gegessen, an einem Tag gefastet wird?

Wissenschaftlich ist das für uns ganz interessant, weil es dazu viele wissenschaftliche Untersuchungen und Daten gibt. In Tierversuchen konnte gut gezeigt werden, dass solch eine Ernährungsweise sich positiv auf die Gesundheit auswirkt. Tiere, die nur jeden zweiten Tag Nahrung bekommen haben, leben länger, haben weniger Krebs und seltener Herzinfarkt und Demenz. Ich glaube aber, dass das kein Mensch lange leben kann. Ich halte es für unpraktisch, vor allem in sozialer Hinsicht.

Und was ist mit einem Fastentag pro Woche?

Ein sogenannter Entlastungstag einmal pro Woche ist eine sehr, sehr gute Sache. An diesem Tag muss auch nicht unbedingt ganz gefastet werden. Solch ein Tag, an dem man nur Reis oder nur Obst zu sich nimmt, ist ja auch eine Tradition. Vor allem sollte man aber mehrere Tage in der Woche fleischlos essen.

Bringt kollektives Fasten mehr als individuelles?

Fasten kann dabei helfen, zur inneren Ruhe zu kommen.
Fasten kann dabei helfen, zur inneren Ruhe zu kommen.(Foto: picture alliance / dpa)

Ich würde Fasten in der Gruppe empfehlen, denn es ist für die meisten Menschen leichter, zusammen mit anderen auf feste Nahrung zu verzichten. Zudem hat man die Möglichkeit, sich auszutauschen und über die Veränderungen, die sich durch das Fasten einstellen, zu sprechen. Krisenzeiten werden so besser überwunden. Man sollte sich also, vor allem, wenn man zum ersten Mal fastet, einer Fastengruppen anschließen oder sich einen Fastenleiter suchen. Letztlich entscheidet das jedoch jeder für sich selbst verschieden.

Was bringen Fastenkuren, bei denen auf ein oder zwei Dinge, wie Alkohol oder Schokolade, verzichtet wird?

Das bringt verhältnismäßig wenig für die Gesundheit. Die Psyche allerdings könnte so ans Fasten herangeführt werden. Denn hat es geklappt, dass man für einen längeren Zeitraum liebgewonnene Genussmittel weglassen kann, dann kann die nächste Stufe das richtige Fasten sein, das vom gesundheitlichen und psychischen Aspekt her weitaus effektvoller ist.

Welche aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Fasten haben Sie in letzter Zeit am meisten bewegt?

Das innovativste im Bereich der Fastenforschung hängt mit Krebs und Chemotherapie zusammen. Einige Untersuchungen können belegen, dass es Menschen mit Krebs während der Chemotherapie wesentlich besser geht, wenn sie dabei fasten. Bisher wurde angenommen, dass eine kalorienreiche Ernährung während der Behandlung besonders wichtig für die Patienten ist. Nun wurde genau das Gegenteil festgestellt. Als zweiten Punkt ist für mich wissenschaftlich aufregend, dass Fasten so eine großartige Methode für eine Stimmungsverbesserung ist. Das wird auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen.

In letzter Zeit stehen Kohlenhydrate im Verdacht, Krankheiten wie Krebs zu begünstigen. Können Sie das bestätigen?

Bei dieser Diskussion geht einiges durcheinander. Klar ist, dass man durch Lebensstilmaßnahmen Gene an- und ausschalten kann. Das ist durch vegetarische Ernährungsformen, kalorische Restriktion, tägliche körperliche Bewegung und Tiefenentspannungsverfahren möglich. Die Auswirkungen der Reduktion von Kohlenhydraten ist, wenn man sich die Daten dazu anschaut, nicht langfristig positiv . Natürlich kann man durch das Weglassen von Brot, Nudeln, Reis und anderen kohlenhydratreichen Nahrungsmitteln eine Menge Kalorien einsparen und kurzfristig gut abnehmen. Auf der anderen Seite ist jede vegetarische und pflanzenbetonte  Ernährung, und dies ist nachweislich die gesündeste Ernährungsform, auch ziemlich kohlenhydratreich. Es kommt letztlich auf die Art der Kohlenhydrate an. Sogenannte weiße Kohlenhydrate, wie Weißbrot, Nudeln oder Zucker, sind ungesund, da sie den Insulinspiegel erhöhen. Sie sind daher zu meiden. Vollkornprodukte dagegen sind sehr gesund. Und natürlich sollte immer viel Gemüse und Obst auf den Speiseplan.

Manchmal wird behauptet, dass man durch Fasten bestimmte Viren oder Bakterien, die sich im Magen oder Darm befinden, aushungern kann. Stimmt das?

Durch Fasten kann zwar die Darmflora positiv verändert werden. Einen Keim, wie beispielsweise Helicobacter pylori, wird man allerdings durchs Fasten nicht los.

Kann das Fasten ein Einstieg zur Magersucht sein?

Unter normalen Umständen nicht. Nur wer bereits unter einer Essstörung gelitten hat oder sogar leidet, sollte nicht fasten. Auch Kinder, Jugendliche, Schwangere und Stillende dürfen nicht fasten.

Was sagen Sie zum Digitalfasten?

Das finde ich gut, denn Fasten ist ja auch eine spirituelle Übung. Aus diesem Grund gibt es bei uns in der Naturheilkundeklinik auch keine Fernseher. Zudem raten wir vom Mitbringen von Notebooks und sogar von Handys ab. Die meisten Fastenden begeben sich aber ganz von selbst auf eine andere Ebene, bei der mehr Wert auf lange Spaziergänge, Ruhe, Entspannung und innere Einkehr gelegt wird.

Mit Prof. Andreas Michalsen sprach Jana Zeh.

Quelle: n-tv.de

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