Der Tag16- bis 18-Jährige lehnen Handyverbot an Schulen mehrheitlich ab

Auch hierzulande werden Forderungen laut, die Nutzung von Social-Media und Handys für Kinder und Jugendliche einzuschränken. Wie stehen die Betroffenen selbst dazu? In einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Postbank geht es um zumindest einem Teilaspekt dieser Problematik: Konkret um das Thema Handy in der Schule. Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 18 Jahren sprechen sich der Umfrage zufolge mehrheitlich gegen ein Handyverbot an Schulen aus: 56 Prozent halten einen solchen Schritt für falsch, während sich 37 Prozent dafür aussprechen.
Gegen ein Verbot spricht den Befragten zufolge eine schnellere Kommunikation mit Familie und Freunden. Zudem sagen viele, ein Verbot sei schwer umzusetzen und zu kontrollieren. Unter den Fürsprechern eines Verbots überwiegt das Argument, es vermeide Ablenkung im Unterricht und fördere die Konzentration. Zudem spielt für rund die Hälfte von ihnen der Stress durch ständige Erreichbarkeit eine Rolle.