Der Tag

Der Tag50 Tote nach Minenunglück befürchtet

12.09.2020, 10:13 Uhr
2020-09-11T232354Z-759724061-RC2NWI9FVAKL-RTRMADP-3-CONGO-MINING
Menschen arbeiten unter gefährlichen Bedingungen im Kongo in Goldminen. (Foto: REUTERS)

Immer wieder kommt es in den Minen der Demokratischen Republik Kongo, die oft halblegal und ohne professionelle Sicherheitsstandards betrieben werden, zu tödlichen Unglücken. Bei einem erneuten Einsturz einer Goldmine im Osten sind nach offiziellen Angaben bis zu 50 Menschen ums Leben gekommen. Der Gouverneur der Provinz Süd-Kivu, Théo Ngwabidje Kas, gab den "tragischen Tod von 50 Menschen" bekannt. Die meisten Toten seien noch jung gewesen. Der Bürgermeister der Stadt Kamituga, Alexandre Bundya, sagte dagegen, die genaue Opferzahl sei noch unklar. Die behelfsmäßig eingerichtete Goldmine in Kamituga war am Freitag nach heftigen Regenfällen eingestürzt. Nach Angaben des Bürgermeister war wegen des Starkregens der Boden abgesackt. Ein Anwohner sagte, ein nahegelegener Fluss sei über die Ufer getreten und habe die drei Stollen überschwemmt.

Quelle: ntv.de