Der TagAbsturz in Attersee - Wrack mit Leichen aus 160 Metern Tiefe gehoben
Eine einmotorige Propellermaschine war vor fünf Tagen in den Attersee in Österreich gestürzt. Erst jetzt konnte das Wrack aus der Tiefe gehoben werden, an dessen Bord sich zwei Tote befanden: die Leichen eines 24-jährigen Fluglehrers und seiner 19-jährigen Schülerin. Die Identifizierung der Toten werde erst nach der Bergung formell abgeschlossen, sagte ein Sprecher der oberösterreichischen Polizei. Die beiden Deutschen waren in Salzburg gestartet. Augenzeugen verfolgten dann kurz danach den dramatischen Absturz und alarmierten die Einsatzkräfte. Ein Augenzeuge berichtete dem ORF, dass das Flugzeug spiralförmig an Höhe verloren habe, auf dem Wasser aufgeschlagen sei und sofort untergegangen war.
Die Bergung des Wracks aus rund 160 Metern Tiefe erwies sich als herausfordernd. In den vergangenen Tagen waren Versuche mit einem Tauchroboter gescheitert, denn im trüben Wasser hatte die Roboter-Kamera keine klaren Bilder geliefert, wie der Sender ORF berichtet. Schließlich wurden zwei Taucher einer Spezialfirma in die Tiefe geschickt, wie ein Feuerwehrsprecher schilderte. Ihnen gelang es, Seile am Wrack zu befestigen.