Der TagAfD-Spitze will je 1000 Euro von Abgeordneten
Die AfD kämpft offenbar mit klammen Kassen. Deshalb sollen die 92 Bundestagabgeordneten in den nächsten Wochen Geld für die Partei lockermachen. Dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) zufolge hat der neue Parteivorstand einstimmig beschlossen, dass jeder Mandatsträger bis zum 28. Dezember 2017 "nachweislich je 1000 Euro an eine AfD-Gliederung spenden oder als Mandatsträgerbeitrag hälftig an den Bundesverband oder an ihren jeweiligen Landesverband überweisen" soll.
Doch nicht nur das: Abgeordnete und deren Mitarbeiter sollen außerdem ihren Mitgliedsbeitrag auf mindestens ein Prozent ihres Nettoeinkommens erhöhen. Angeblich braucht die Partei bis zum Jahresende eine Million Euro. Andernfalls drohe "eine Rückzahlung schon erhaltener Gelder aus der staatlichen Parteienfinanzierung".