Der TagAfD fordert Neuauszählung in NRW

Das Parlament ist zusammengekommen, die Koalition steht, der Ministerpräsident ist gewählt: Eigentlich könnte in Nordrhein-Westfalen das politische Tagesgeschäft losgehen. Die AfD fordert allerdings eine Neuauszählung aller Zweitstimmen:
Die Partei sei "massiv um Stimmen betrogen" worden, sagt der Essener AfD-Chef Stefan Keuter in Düsseldorf. Es gehe im Ergebnis um mehr als ein Mandat.
Man habe Nachweise für Manipulationen und "landesweite systemische Fehler", sagt der von der AfD beauftragte Anwalt Christian Bill. "Man könnte auch sagen, es handelt sich um Wahlfälschung."
Die AfD war bei der Wahl am 14. Mai mit 16 Abgeordneten in den Landtag eingezogen. Der Landeswahlausschuss hatte bereits kurz nach der Wahl Ungenauigkeiten zu Ungunsten der AfD festgestellt und das Zweitstimmen-Ergebnis nach oben korrigiert.