Der TagBSW macht eigenen Vorschlag für Bundespräsidentin
Am 30. Januar wird bestimmt, wer die Nachfolge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier antritt. Einige Kandidaten-Namen sind schon im Umlauf, es zeichnet sich ab, dass tatsächlich erstmals eine Frau das höchste Staatsamt in Deutschland bekleiden könnte. Nun lässt das BSW mit einem eigenen Vorschlag aufhorchen: "Gabriele Krone-Schmalz wäre eine glaubwürdige Persönlichkeit, die vielen Menschen aus dem Herzen spricht", sagte Parteigründerin Sahra Wagenknecht.
Die 76-jährige Publizistin war Ende der 1980er Jahre zu Sowjetzeiten Moskau-Korrespondentin der ARD. Nach der völkerrechtswidrigen russischen Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim 2014 warb sie darum, Verständnis für die Position des russischen Präsidenten Wladimir Putin aufzubringen und schrieb EU und Nato eine Mitschuld an dem Konflikt zu. Den russischen Angriff auf die gesamte Ukraine 2022 verurteilte Krone-Schmalz als völkerrechtswidrig, wandte sich aber gegen Waffenlieferungen an die Ukraine und forderte Gespräche mit Putin. Mit ihren Positionen löste sie in der Vergangenheit auch Widerspruch aus.