Der Tag

Der TagBanken sollen Maulwurf im Finanzministerium gehabt haben

23.11.2016, 06:31 Uhr

Dass Banken versuchen, Politiker von ihren Anliegen zu überzeugen, ist legitim - dazu sind alle Bürger und Verbände berechtigt. Doch laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung sind die Geldhäuser in Deutschland weit darüber hinausgegangen. Demnach hatten sie über Jahre einen Maulwurf im Finanzministerium, der sich für sie eingesetzt habe. Es handele sich um den Ex-Finanzrichter Arnold R., der auch an Gesetzestexten mitgeschrieben habe, heißt es unter Berufung auf interne E-Mails. Er sei auch am Gesetz beteiligt gewesen, das die "Cum-Ex"-Geschäfte ermöglichte, mit denen Banken zehn Milliarden Euro hinterzogen. R. sei vier Jahre im Ministerium gewesen und habe 2008 einen Beratervertrag beim Bundesverband Deutscher Banken bekommen. Jahressalär demnach: 80.000 Euro.

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Quelle: ntv.de