Der Tag

Der TagBehörden retten Nilpferdbaby aus Pablo Escobars Erbe

05.08.2026, 20:43 Uhr

Im Nordwesten Kolumbiens haben Behörden ein stark unterernährtes Nilpferdbaby gerettet, das auf Tiere aus dem ehemaligen Privatzoo des Drogenbosses Pablo Escobar zurückgeht. Fischer entdeckten das von seiner Mutter getrennte Jungtier in einem Gebüsch an einem Fluss. Nach einer Behandlung wegen schwerer Dehydrierung und Unterernährung wurde es auf die frühere Hacienda Nápoles gebracht, die heute als Schutzgebiet dient.

281591530
Der berüchtigte Drogenboss hatte in den 1980er Jahren vier Nilpferde sowie Giraffen, Zebras, Kängurus und andere exotische Tiere auf seinem Anwesen gehalten. Nach seinem Tod wurden alle Tiere verkauft - bis auf die Nilpferde. Diese flüchteten aus dem Privatzoo, pflanzten sich fort und entwickelten sich zu einer Plage. (Foto: picture alliance / AA)

Die Nachkommen von Escobars einst vier Nilpferden haben sich in Kolumbien stark vermehrt: Rund 200 Tiere leben dort inzwischen in freier Wildbahn und gelten als invasive Art.

Quelle: ntv.de