Der TagBericht soll Unterstützung "psychisch instabilen" Trumps durch den Kreml beweisen
Auf Anweisung von Putin sollen Russlands Geheimdienste alles versucht haben, die US-Wahl 2016 zugunsten Donald Trumps zu beeinflussen. Entsprechende Pläne habe der russische Präsident am 22. Januar 2016 abgesegnet, wie der "Guardian" berichtet. Geheime Kreml-Dokumente lägen der Zeitung vor. Danach habe an jenem Tag ein Treffen mit einigen Ministern sowie Chefs der russischen Geheimdienste stattgefunden. Es seien sich alle einig gewesen, dass der Einzug Donald Trumps ins Weiße Haus helfen würde, strategische Interessen Moskaus wie gesellschaftliche Unruhen in den USA durchzusetzen.
Der Bericht enthalte neben den Plänen zum Eingriff in den US-Wahlkampf auch ein kurzes psychologisches Profil des ehemaligen Präsidentschafts-Bewerbers Trump. Dieser sei nach russischer Einschätzung "geistig instabil" und habe einen "Minderwertigkeitskomplex". Einige Fachleute, wie der russische Geheimdienstexperte Andrej Soldatow, halten den Bericht laut des "Guardians" für glaubwürdig, da sie der Vorgehensweise des Kremls entsprächen. Andere Experten raten zur Vorsicht. Der Politikwissenschaftler Thomas Rid von der Johns-Hopkins-Universität steht der Meldung unter anderem wegen des Timings kritisch gegenüber, wie er auf Twitter schreibt.