Der Tag

Der TagBeschwerden über Ping-Anrufe brechen ein

29.12.2020, 13:02 Uhr

Haben Sie schon einmal einen Ping-Anruf erhalten? Dabei klingelt es nur einmal auf ihrem Telefon - das soll dazu verleiten, sofort zurückzurufen. Zumal die Telefonnummern ganz normal aussehen, etwa wie die Vorwahl von Koblenz (0261) oder Dortmund (0231). Tatsächlich haben die Absendernummern aber immer noch eine Null mehr und so landet man nicht im Rheinland oder Ruhrgebiet, sondern in Madagaskar oder Liberia. Und dann wird's teuer. Denn man bezahlt nicht nur die Verbindung, sondern auch irgendeinen teuren Zusatzdienst. Doch die gute Nachricht ist: Nach dem Einschreiten der Bundesnetzagentur gibt es deutlich weniger Klagen darüber. Nachdem 2019 noch rund 31.000 Kunden-Beschwerden über Ping-Anrufe eingingen, waren es 2020 nur noch 6500, wie die Netzagentur mitteilte. Grund für den starken Rückgang ist eine im Jahresverlauf 2019 in Kraft getretene Anordnung der Behörde, nach der Mobilfunknetzbetreiber bei bestimmten internationalen Ländervorwahlen kostenlos den Preis ansagen müssen. Wer doch darauf hereinfällt, findet hier Hilfe bei der Netzagentur. Die kann verbieten, dass das Geld eingetrieben wird. So muss man dann doch nicht bezahlen.

Quelle: ntv.de