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Der TagBiden lässt Rolle des Klimawandels bei jüngsten Tornados untersuchen

13.12.2021, 06:29 Uhr

Nach den verheerenden Tornados in den USA kommen die Aufräumarbeiten und die Bergung von Toten und Verletzten nur mühsam voran. Während Rettungskräfte auch am Sonntag die Trümmerfelder in dem besonders schwer betroffenen Bundesstaat Kentucky und in weiteren Regionen auf der Suche nach Opfern durchkämmten, mussten zahlreiche Überlebende weiter ohne Obdach, Wasser und Strom auskommen. Der Gouverneur von Kentucky, Andy Beshear, sprach am Sonntag von 80 bestätigten Toten allein in seinem Bundesstaat. Beshear äußerte erneut die Befürchtung, die Zahl der Toten könne über 100 steigen.

Nach Angaben des Nationalen Wetterdienstes fegten in der Nacht zum Samstag 36 Tornados durch die Bundesstaaten llinois, Kentucky, Tennessee, Missouri, Arkansas und Mississippi. Laut Beshear hinterließ ein Tornado auf einer Strecke von 365 Kilometern eine Spur der Verwüstung. Die Wirbelstürme zerstörten Wohnhäuser, Fabriken und Lagerhallen. Einige der schwersten Schäden wurden aus Mayfield gemeldet, einer Stadt mit rund 10.000 Einwohnern im Westen Kentuckys. Präsident Joe Biden kündigte an, die Umweltbehörde solle untersuchen, welche Rolle der Klimawandel bei den Wirbelstürmen gespielt haben könne.

Quelle: ntv.de