Der TagBis zu 160 Grindwale an Australiens Westküste gestrandet
Das Phänomen ist nicht neu. Dennoch ist es immer wieder aufs Neue traurig, wenn Dutzende Grindwale stranden. Derzeit sitzen bis zu 160 der Tiere an der Küste Westaustraliens fest. Sie befänden sich in der Nähe der Touristenstadt Dunsborough, teilte die regionale Naturschutzbehörde Parks and Wildlife Service mit. Mitarbeiter des Naturschutzministeriums des Bundesstaats Western Australia (DBCA) sowie Tierärzte des Zoos von Perth versuchten, sie zu retten. Mindestens 26 Individuen seien jedoch bereits gestorben, bevor die Helfer an dem Strand eintrafen.
Die regionale Naturschutzbeauftragte Pia Courtis sagte, die Langflossen-Grindwale seien vermutlich am frühen Donnerstag gestrandet. In solchen Fällen sei die Prognose "im Allgemeinen nicht gut. Wir haben eine hohe Anzahl von Tieren, die am Ende sterben", mahnte sie in einer Videoerklärung.
Update 12.48 Uhr: Es gibt entgegen aller Befürchtungen gute Nachrichten. Rund 100 Wale haben es dank des unermüdlichen Einsatzes zahlreicher Helfer, die die Tiere regelmäßig mit Wasser überschüttet hatten, wieder hinaus auf offene See geschafft. Das teilte die Behörde für Artenvielfalt und Naturschutz (DBCA) mit.