Der Tag"Covid-Presse" am Galgen - Unbekannte "erhängen" lebensgroße Puppe
Nicht nur das Robert-Koch-Institut in Berlin ist mit einem Brandanschlag in der Nacht zum Ziel von Hass geworden. Ein Vorfall in Minden gilt offenbar Journalisten: Unbekannte haben dort eine lebensgroße Puppe mit dem Schild "Covid-Presse" in der Nacht "erhängt". Mit einem Strick um den Hals befestigt wurde die Puppe an einer Brücke aufgehängt. Die Polizei hat noch keine Hinweise auf den oder die Täter. Ein Bürger hatte den Vorfall am Samstagmorgen gemeldet, wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet. Die Darstellung erinnert an Hinrichtungen von Deserteuren der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg. Benjamin Piel, Chefredakteur des "Mindener Tageblatts" machte den Vorfall publik und schrieb auf Twitter dazu: "Wenn aus Kritik an Journalisten Hinrichtungsphantasien werden, ist das verabscheuenswert. In Minden war es heute Nacht so weit - eine erhängte Schaufensterpuppe baumelte an einer Brücke über die Weser. Scheußlich."