Der TagDIHK warnt vor Scheitern der Brexit-Verhandlungen
Die EU und Großbritannien verhandeln ab Dienstag wieder über die Handelsbeziehungen nach dem Ende der Übergangsphase im Januar. Bisher gibt es keinen Durchbruch. Die deutsche Wirtschaft wird nervös:
Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) warnt, ohne ein Handelsabkommen drohten ab Anfang 2021 die Einführung von Zöllen, die Unterbrechung von Lieferketten und ein erschwerter Datenaustausch zwischen der EU und Großbritannien.
"Der deutschen Wirtschaft bereitet es große Sorge, dass die Brexit-Verhandlungen über die künftigen Wirtschaftsbeziehungen noch immer auf der Stelle treten", sagt DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben der Funke Mediengruppe.
Er betont, das Ende der Brexit-Übergangsphase am 31. Dezember sei für die Betriebe ohnehin gleichbedeutend mit zusätzlichen wirtschaftlichen Herausforderungen: "Definitiv müssen sich die Unternehmen auf längere Abfertigungszeiten an den Grenzen sowie auf Zollbürokratie und doppelte Zulassungsverfahren für Produkte einstellen", mahnt er.