Der TagDNA-Reihentest zu Babyleiche - Dutzende Frauen beteiligen sich

Im hessischen Büdingen hat ein freiwilliger DNA-Reihentest mit relativ großer Resonanz begonnen. Die Polizei hofft damit, die Mutter eines toten Babys zu finden, dessen Leiche vor 22 Jahren entdeckt wurde. "Die Zahl der Teilnehmerinnen lag bis zum Mittag im größeren zweistelligen Bereich", erklärte die Polizei. Etwa 600 Frauen waren dazu aufgefordert, an diesem Wochenende freiwillig eine Speichelprobe abzugeben - auch in anderen Städten. Ein Spaziergänger hatte den in Plastiktüten verpackten Leichnam des Babys 1999 an einem Feldweg bei Büdingen gefunden. 2019 gelang es, eine vollständige DNA des Kindes aus sichergestellten Leberzellen zu extrahieren. Dadurch erst waren die Bedingungen für den Test gegeben. Die Frauen, die von der Polizei um die Abgabe der DNA-Proben gebeten wurden, waren zum Zeitpunkt des Leichenfundes zwischen 13 und 30 Jahre alt und wohnten damals im Raum Büdingen.