Der TagDank DNA-Analyse: Mordserie nach 30 Jahren aufgeklärt

Zehn Frauen werden zwischen 1986 und 1991 in der Nähe von Seoul vergewaltigt und getötet. Obwohl damals DNA sichergestellt werden kann, wird kein Verdächtiger gefasst. Die Ermittler gehen von einem Serientäter aus. Die Frauen waren sehr unterschiedlichen Alters - vom Teenager bis zur 70-Jährigen. Nun ist die DNA neu analysiert worden und der mutmaßliche Täter gefasst.
Der Verdächtige sei Mitte 50 und sitze wegen Mordes und Vergewaltigung in einem anderen Fall in Haft, berichtete die Zeitung "The Korea Herald" unter Berufung auf die Nambu-Polizeistation der Provinz Gyeonggi.
Dank moderner Forensik ist es gelungen, den Inhaftierten mit mindestens drei Fällen der Mordserie in Verbindung zu bringen.
Der Verdacht habe sich ergeben, als Spurenmaterial an der Unterwäsche eines der Opfer mit der DNA des Mannes übereingestimmt habe.
Bei ersten Vernehmungen habe er die Mordvorwürfe zurückgewiesen.
Für die Mordserie könnte der Mann selbst bei einer eindeutigen Überführung wegen einer damals noch geltenden Verjährungsfrist nicht mehr belangt werden. Die Frist für die Aufklärung des letzten Opfers sei 2006 abgelaufen.