Der TagDas war Samstag, der 26. Februar 2022
Liebe Leserinnen und Leser,
monatelang hatte die Bundesregierung es abgelehnt, der Ukraine Waffen zu liefern. Nachdem Russland in sein Nachbarland einmarschiert ist, vollzieht die Bundesregierung nun eine Kehrtwende. Es sollen so schnell wie möglich 1000 Panzerabwehrwaffen und 500 Boden-Luft-Raketen der Bundeswehr in die Ukraine geliefert werden. Bundeskanzler Scholz sagt, Deutschland stehe eng an der Seite der Ukraine. "Der russische Überfall auf die Ukraine markiert eine Zeitenwende. Er bedroht unsere gesamte Nachkriegsordnung." Auch im Streit um einen Ausschluss Russlands aus dem internationalen Zahlungssystem Swift verändert die Bundesregierung ihre Haltung. Wichtig waren auch diese Meldungen:
Offensive stockt: Russen laut Pentagon "zunehmend frustriert"
Suche nach Sabotagetrupps: In Kiew herrscht Ausgangssperre bis Montag
"Brauchen Beziehungen nicht": Putin-Vertrauter Medwedew droht dem Westen
Überbordende Solidarität: Polen zeigen Herz für ukrainische Flüchtlinge
Proteste in vielen Städten: Tausende Menschen demonstrieren gegen Krieg
Ukraine-Star kämpft gegen Tränen: Eine Umarmung, die für Gänsehaut sorgt
"Müssen zusammenhalten": Russische Tennisstars verdammen den Krieg
Taliban kontrollieren Unis: Nur wenige afghanische Studentinnen kehren zurück
Weitere Flaschen im Umlauf? Behörden warnen vor Ecstasy im Champagner
Das ist nur eine kleine Auswahl, heute ist so viel passiert, das lässt sich nur schwer zusammenfassen. Oder in Worte fassen. Zwei Geschichten zur Flucht aus der Ukraine: "Ich kann nur weinen, wenn ich darüber spreche"
Ich wünsche Ihnen trotz alledem eine erholsame Nacht!